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Fragen zum Öffentlichen und Privaten Baurecht im Internationalen Ländervergleich

Seminar zum Internationalen Baurecht

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Edited By Axel Wirth

Europa und die Welt wachsen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch rechtlich immer enger zusammen. Als Folge stellt sich für die deutsche Bauwirtschaft die Frage, wie Verträge mit ausländischen Geschäftspartnern gestaltet werden können. Voraussetzung für ein erfolgreiches Tätigwerden in diesem internationalen Bereich sind Kenntnisse über die Rechtsordnungen anderer Länder. Vor diesem Hintergrund forscht der Lehrstuhl von Prof. Dr. Axel Wirth an der TU Darmstadt auch im Bereich der internationalen Vertragsbeziehungen. Dabei werden regelmäßig Seminare zum deutschen und internationalen Baurecht abgehalten. Im Rahmen dieser Seminare untersuchen Studierende des Lehrstuhls auch die Rechtsordnungen anderer Länder. Die Ergebnisse einiger dieser Arbeiten sind in diesem Sammelband zusammengefasst.

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Privates Baurecht in England (Alexandra Möbs)

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35 Privates Baurecht in England Alexandra Möbs Einleitung In Deutschland wird das private Baurecht durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) be- stimmt. Doch nicht in jedem Land ist die gesetzliche Grundlage des Baurechts so klar definiert. So beispielsweise in England. Hier haben andere gesetzliche Regelungen sowie Denk- und Handlungsweisen ihre Gültigkeit. Vertragsstrukturen aus dem englischen Raum prägen weite Teile des internatio- nalen Vertragswesens. Gerade durch die zunehmende Internationalisierung der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, das ausländische Baugeschehen, insbe- sondere das englische, zu verstehen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über das englische Rechtssystem in Bezug auf das Bauvertragsrecht und das Architektenrecht zu geben. Durch den Vergleich zwischen den englischen und deutschen bauvertraglichen Rege- lungen soll das Verständnis über die Regelungen in England zusätzlich ver- schärft werden. Im ersten Abschnitt soll ein allgemeiner Überblick über das Vertragsrecht in England gegeben werden. In einem zweiten Abschnitt folgen eine Einordnung des englischen Baurechts und die Erläuterung seiner zahlreichen Standardver- träge und Baubeteiligten, die so in Deutschland nicht vorhanden sind. Zusätzlich soll ein Überblick verschiedener, den Bauvertrag betreffender Sachverhalte, wie die Vergütung, die Baudurchführung, Regelungen zur Ausführungsfrist, die Kündigung, die Abnahme und Mängelgewährleistung, die Abrechnung sowie die Streitbeilegung erfolgen. Die Reihenfolge orientiert sich an der VOB/B, um insgesamt einen besseren Vergleich zum deutschen Baurecht zu schaffen. Im dritten Abschnitt wird der Architektenvertrag behandelt, welcher sich durch...

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