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Befristungs- und Optionsvereinbarungen im professionellen Mannschaftssport

Unter besonderer Berücksichtigung des Berufsfußballs

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Aegidius Vogt

Die wachsende Bedeutung des Profisports im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben zieht zwangsläufig auch eine zunehmende Verrechtlichung nach sich. Im Vergleich zu «normalen» Arbeitsverhältnissen weisen die Verträge von Sportlern Besonderheiten auf, die das Sportarbeitsrecht immer wieder vor Herausforderungen stellt. Zu denken ist z.B. an die begrenzte Lebensarbeitszeit der Sportler und den erheblichen Einfluss von Medien und Sponsoren. Im Fokus der Arbeit steht ausschließlich die arbeitsrechtliche Zulässigkeit von in der Praxis üblichen Befristungs- und Optionsvereinbarungen. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass befristete Verträge im professionellen Mannschaftssport aufgrund eines eigenständigen Befristungsgrundes grundsätzlich als zulässig einzustufen sind, während auflösende Bedingungen nur vereinzelt wirksam vereinbart werden können. Einseitige Vertragsverlängerungsoptionen sind – im Gegensatz zu zweiseitigen Optionen – unzulässig. Einsatz- und leistungsabhängige Optionen benachteiligen die Sportler in aller Regel ebenfalls unangemessen und sind damit meist nicht wirksam zu vereinbaren.

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Vorwort

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Diese Untersuchung wurde vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus- Liebig-Universität Gießen im Wintersemester 2010/2011 als Dissertation ange- nommen. Rechtsprechung und Literatur wurden bis Dezember 2012 berücksich- tigt. Herrn Professor Dr. Martin Gutzeit gilt mein besonderer Dank sowohl für die Heranführung an das Thema der Arbeit als auch für die hervorragende wissen- schaftliche Förderung und Betreuung des Vorhabens. Weiter möchte ich Herrn Professor Dr. Wolf-Dietrich Walker für die Erstel- lung des Zweitgutachtens sowie für wertvolle Hinweise und Anregungen dan- ken. Daneben gebührt auch Herrn Professor Dr. Klaus Vieweg Dank, der es mir ermöglichte, an der 9. Interuniversitären Tagung Sportrecht als Referent teilzu- nehmen und dort im Kreise renommierter Sportrechtler interessante und weiter- führende Diskussionen führen zu können. Mein inniger Dank geht an meine lieben Eltern, Jonanna Maxi Mayer und Ge- rold Vogt, die mich stets auf meinen Wegen unterstützt und gefördert haben. München, im Dezember 2012 Aegidius Vogt

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