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Wirkfaktoren verkehrspsychologischer Nachschulungskurse

Evaluierung eines Kursmodelles für alkoholauffällige Kraftfahrer

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Armin Otti

In dieser Studie wird der Problembereich Alkohol im Straßenverkehr hinsichtlich diagnostischer Unterscheidungskriterien diskutiert und die verschiedenen psychologischen Fragebogeninstrumente überblicksmäßig dargestellt. Die behördliche Anordnung eines Nachschulungskurses für verkehrsauffällige Kraftfahrer war bis Inkrafttreten der Führerscheingesetz-Gesundheitsverordnung im Jahr 1997 eine mögliche Maßnahme, basierend auf der Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung, die beim Betroffenen eine Einstellungs- und Verhaltensänderung bewirken sollte, um künftige Delinquenz im Straßenverkehr nachhaltig zu verhindern. Die Nachschulungsdurchführung in Österreich sowie gegenwärtige Tendenzen sind Thema der Erörterung, wobei das Nachschulungsmodell des «Allgemeinen Arbeitskreises Autonomer Verkehrspsychologen – AAAV» untersucht wird. Im weiteren Verlauf wird, ausgehend von der gesellschaftlichen Situation gegen Ende des 19. Jahrhunderts, der entstehende Individualverkehr beschrieben. Die Alkoholproblematik im Straßenverkehr (Häufung von Verkehrsunfällen) und entstehende psychologische Interventionsansätze werden ebenso dargestellt wie die österreichische Führerscheingesetzgebung, von ihren Anfängen in der k.k. Monarchie bis in die Gegenwart.

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Quellen- und Literaturverzeichnis

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Quellen Alkoholkonsum in Österreich (2005). Ergebnisse unterschiedlicher Quellen ein- schließlich der österreichweiten repräsentativen Bevölkerungsumfrage BMGF/LBISucht/market 2005. Erstellt von der Alkoholkoordinations- und InformationsStelle (AKIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen. http://www.api.or.at/akis/kurzinfo/galkalle.htm http://www.api.or.at/akis/kurzinfo/intkons/intkons.htm http://www.api.or.at/akis/tabell_graph/promilleeurop.htm [15.06.2009] Alkoholkonsum in Österreich (2006). Ergebnisse unterschiedlicher Quellen ein- schließlich der österreichweiten repräsentativen Bevölkerungsumfrage BMGF/LBISucht/market 2005. Erstellt von der Alkoholkoordinations- und InformationsStelle (AKIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen. http://www.api.or.at/lbi.download.htm [05.09.2008]. Allgemeiner Arbeitskreis Autonomer Verkehrspsychologen – AAAV (1999). Gründungsprotokoll des AAAV. Unveröffentlichtes Sitzungsprotokoll vom 08.10.1999. Wien. Allgemeiner Arbeitskreis Autonomer Verkehrspsychologen – AAAV (2003). Handbuch des AAAV-Allgemeiner Arbeitskreis Autonomer Verkehrspsy- chologen (unveröffentlicht). Wien. Alkoholgefährdung – Kurzfragebogen. (2009). http://www.a-pawelzik.de/Alkohol/Wer_ist_Alkoholiker/ Kurzfragebo- gen_fur_Alkoholgefahrdete.pdf [23.07.2009] Alkoholkrank? Selbsttest (2009). http://home.arcor.de/hbkost/sucht/selbsttest.pdf [23.07.2009] Bericht des Sozialpolitischen Ausschusses über die Regierungsvorlage, betref- fend den Entwurf eines Gesetzes, womit Bestimmungen zur Hintanhal- tung der Trunksucht getroffen werden (5 der Beilagen). 462 der Beilagen zu den stenographischen Protokollen des Abgeordnetenhauses, XX. Ses- sion des Reichsrates, 1909. http://alex.onb.ac.at [14.10.2008]. Bestimmungen zur Hintanhaltung der Trunkenheit (Wirksam für die Königrei- che Galizien und Lodomerien sammt dem Großherzogthume Krakau und für das Herzogthum Bukowina). Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. (RGBl) Nr. 67 vom 19. Juli 1877. 242 Branntwein. (1885). Meyers Hand-Lexikon des allgemeinen Wissens. Erste Hälfte A - Kyzikos (Dritte umgearbeitete und vermehrte Auflage). Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts. Bund Niedergelassener Verkehrspsychologen (2004). „Therapie und Begutach-...

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