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Kommunikative Kompetenzen im Berufsfeld der internationalen Steuerberatung

Möglichkeiten ihrer Vermittlung im fach- und berufsbezogenen Fremdsprachenunterricht unter Einsatz von Fallsimulationen

Karl-Hubert Kiefer

Im Fokus der Untersuchungen steht der Kommunikationsraum «internationale Steuerberatung». Der anhaltende Prozess der Globalisierung aber auch die Komplexität nationaler Steuerrechtsbestimmungen sorgen für eine stabile Nachfrage nach grenzüberschreitenden Steuerberatungsdienstleistungen, die von Wirtschaftskanzleien und Beratungsgesellschaften häufig bewusst in der Muttersprache ihrer Mandanten erbracht werden. Das Verständnis der Mandantenanliegen und ihre sachgerechte, zielführende Bearbeitung erfordern von den Beratern spezielle kommunikative Kompetenzen in der Fremdsprache. Am Beispiel des Beratungsunternehmens Rödl & Partner macht die Studie über die dezidierte Beschreibung und Analyse der vielschichtigen Anforderungen, die auf den Kommunikationsraum der internationalen Steuerberatung einwirken, zunächst die Bandbreite der im Berufsfeld erforderlichen kommunikativen Kompetenzen sichtbar. Im zweiten Teil wird dann das schrittweise Vorgehen zur Erstellung und zum Einsatz von Fallsimulationen aus dem Feld der internationalen Steuerberatung im fach- bzw. berufsbezogenen Fremdsprachenunterricht an einer ausländischen Wirtschaftshochschule demonstriert.

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INHALT

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TEIL I 1. Einführung.............................................................................................. 17 1.1 Bedarf und Angebot an Dienstleistungen internationaler Steuerbera- tung......................................................................................................... 17 1.2 „Gute Kommunikation“ – eine Schlüssel-Voraussetzung für erfolg- reiche Steuerberatung............................................................................. 20 1.3 Die beiden Hauptanliegen der Untersuchung………………………… 23 1.3.1 Erhebung und Beschreibung kommunikativer Kompetenzen, die im Berufsfeld der internationalen Steuerberatung benötigt werden und hier „gute Kommunikation“ ermöglichen…………………………….. 23 1.3.1.1 Was ist „Kommunikative Kompetenz“?................................................ 24 1.3.2 Entwicklung, Erprobung und Evaluierung von Trainingsprogrammen zur Vermittlung kommunikativer Kompetenzen im Rahmen des fach- und berufsbezogenen Fremdsprachenunterrichts unter besonde- rer Berücksichtigung der handlungsorientierten Methode „Fallsimula- tion“…………………………………………………………………… 38 1.3.2.1 Warum der Akzent auf den Konzept der Handlungsorientie- rung?....................................................................................................... 38 1.3.2.2 Warum „Fallsimulationen“?................................................................... 42 1.3.2.3 Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen benachbarter handlungsorien- tierter Methoden: Fallstudie – Szenario – Planspiel – Rollen- spiel........................................................................................................ 49 1.4 Untersuchungsgegenstand und -methoden............................................. 52 1.4.1 Feldforschung in der Steuerberatungsabteilung einer großen polni- schen Beratungsgesellschaft deutschen Ursprungs................................ 52 1.4.1.1 Mein Aufgabengebiet in der Wirtschaftskanzlei.................................... 53 1.4.1.2 Das Forschungsfeld – Abteilung für internationale Steuerbera- tung………………………………………………………..................... 54 1.4.1.3 Mein Beobachtungsstandpunkt und meine Rolle als Forscher.............. 54 1.4.1.4 Methodenwahl........................................................................................ 56 1.5 Einbettung der Arbeit innerhalb der Forschung.................................... 58 1.6 Aufbau der Arbeit.................................................................................. 59 82. Kommunikationstheoretische Vorüberlegungen.................................... 60 2.1 Einflussfaktoren auf Kommunikationsprozesse………………………. 60 2.1.1 Einflussfaktoren auf nicht-fachlich/beruflich orientierte Kommunika- tionsprozesse………………………………………………………….. 60 2.1.2 Einflussfaktoren auf den Kommunikationsraum „Unternehmen“……. 64 2.2 Berufliche „Kommunikationsprofile“.................................................... 71 2.2.1 Vorbemerkungen.................................................................................... 71 2.2.2 Untersuchungsmatrix zur Erhebung kommunikativer Anforderungen im Kommunikationsraum des zu untersuchenden Berufsfelds.............. 73 3. Der Kommunikationsraum „internationale Steuerberatung“................. 78 3.1 Allgemeine Kennzeichen der Steuerberatungs-Branche........................ 78 3.1.1 Vorbemerkung I: Definition und Merkmale der kommunikativen Gat- tung „Beratung...

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