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Satz und Text

Zur Relevanz syntaktischer Strukturen zur Textkonstitution

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Jozef Wiktorowicz, Anna Just and Ireneusz Gaworski

In diesem Band sind 21 (zum Teil erweiterte) Referate enthalten, die anlässlich der Internationalen Tagung zum Thema «Satz und Text. Zur Relevanz syntaktischer Strukturen zur Textkonstitution» vom 21. bis 23. September 2011 an der Universität Warschau gehalten wurden. Das Hauptthema der Tagung war die Relevanz syntaktischer Strukturen zur Textkonstitution, daher konzentrieren sich die Beiträge auf die Analyse solcher syntaktischen Elemente, die auf der Satz- und Textebene in verschiedenen Textsorten eine textverknüpfende Funktion haben. Gegenstand der Analyse sind unterschiedliche Textsorten und Textgattungen. Als empirische Grundlagen dienen hier neben religiösen Texten auch chronikalische Aufzeichnungen, Ratsprotokolle, Privatbriefe adliger Frauen und literarische Texte. Die meisten Beiträge konzentrieren sich auf die frühneuhochdeutsche Periode, in drei Beiträgen steht die althochdeutsche Periode im Zentrum der Analyse und drei weitere Beiträge behandeln die syntaktischen Strukturen in der neuhochdeutschen Zeit.

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Die Leistung von Fugenelementen und initialen Satzgliedern für die Veknüpfung von Sätzen zum Text in frnhd. chronikalischen Aufzeichnungen

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Gisela Brandt (Berlin) 1. Quellen und Ansatzpunkte A bw eichend von dem noch im m er dom inierenden V erfahren, linguistische Studien zur frühneuhochdeutschen Schrift- und Literatursprache allein au f von M ännern verfasste Texte zu stützen, basieren m eine A usführungen au f von Frauen zw ischen 1340 und 1532 verfassten Schriften: au f C hristine Ebners E ngelthaler Schw estern­ buch [CE], au f A gnes Sam pachs Chronik der Johannes K apelle in A ltenberg (b. Zirndorf) [AS], au f Elisabeth Kempfs Nachträgen zum Unterlindener Schwestern­ buch der K atharina von G ebersw eiler [EK] sow ie au f den R echenschaftsberichten von U rsula Pfaffinger [UP] und Caritas Prickheim er [CP]. Sie gestatten es, indivi­ duellen w eiblichen Sprachgebrauch in historiographischen Texten über zwei Jahr­ hunderte zu verfolgen. N achgegangen w ird drei Fragen: Wie nutzen die genannten Frauen die G anz­ satzfuge zur Satzverknüpfung? W ie besetzen sie das Prädikatsvorfeld des nachge­ ordneten Satzes? und: W elcher A rt sind die B eziehungen, die über diese Besetzung zum V orgängersatz und darüber hinaus hergestellt werden? D abei beschränke ich m ich au f die G anzsatzverknüpfung, also au f die V erknüpfung von Einfachsätzen und Satzgefügen. D am it knüpfe ich an zwei m einer Publikationen aus dem Jahre 2008 an: an die M onographie „U rsula Pfaffinger, A gnes Sam pach, E lisabeth Kem pf, C aritas Pirck- heim er...

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