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Satz und Text

Zur Relevanz syntaktischer Strukturen zur Textkonstitution

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Edited By Jozef Wiktorowicz, Anna Just and Ireneusz Gaworski

In diesem Band sind 21 (zum Teil erweiterte) Referate enthalten, die anlässlich der Internationalen Tagung zum Thema «Satz und Text. Zur Relevanz syntaktischer Strukturen zur Textkonstitution» vom 21. bis 23. September 2011 an der Universität Warschau gehalten wurden. Das Hauptthema der Tagung war die Relevanz syntaktischer Strukturen zur Textkonstitution, daher konzentrieren sich die Beiträge auf die Analyse solcher syntaktischen Elemente, die auf der Satz- und Textebene in verschiedenen Textsorten eine textverknüpfende Funktion haben. Gegenstand der Analyse sind unterschiedliche Textsorten und Textgattungen. Als empirische Grundlagen dienen hier neben religiösen Texten auch chronikalische Aufzeichnungen, Ratsprotokolle, Privatbriefe adliger Frauen und literarische Texte. Die meisten Beiträge konzentrieren sich auf die frühneuhochdeutsche Periode, in drei Beiträgen steht die althochdeutsche Periode im Zentrum der Analyse und drei weitere Beiträge behandeln die syntaktischen Strukturen in der neuhochdeutschen Zeit.

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Formale Signifikanzen. Zu Besonderheiten im Briefstil der Herzogin Dorothea Maria von Sachsen-Weimar (1574-1617)

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Daniela Prutscher / Henry Seidel (Jena) 1. Die Korrespondenz der Herzogin Dorothea Maria mit ihren Brüdern Herzogin Dorothea Maria von Sachsen-Weimar, die mit nur 43 Jahren an den Folgen ei­ nes Reitunfalls starb und bei deren Beerdigung die Fruchtbringende Gesellschaft gegrün­ det wurde, kam 1574 als Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und dessen zweiter Frau Eleonore von Württemberg (1552-1618) in Dessau zur Welt und wuchs mit 5 Halbgeschwistern und 10 Geschwistern auf. Mit 19 Jahren heiratete sie Jo­ hann III. (1570-1605), den jüngeren Sohn von Johann Wilhelm von Sachsen (1530-1573) und seiner Frau Dorothea Susanna von der Pfalz (1544-1592), mit dem sie 12 Kinder hat­ te. Die herzogliche Familie lebte bis zur Landesteilung von Sachsen-Weimar 1602 in die Herzogtümer Sachsen-Altenburg und Sachsen-Weimar in Altenburg und zog dann nach Weimar um. Nach dem frühen Tod ihres Mannes im Jahre 1605 übernahm der Kurfürst von Sachsen die Vormundschaft für die acht minderjährigen Söhne, bis ihr ältester Sohn, Johann Ernst der Jüngere, 1615 die Regierung antrat. Von den Briefen, die Dorothea Maria an Familienmitglieder wie ihre Mutter, ihren Mann oder ihre Söhne geschrieben hat, ist (bis au f einen einzigen an ihren Erstgeborenen Johann Ernst) nichts erhalten. Überliefert sind jedoch (bisher nicht edierte) Briefe, die sie mit ihren Brüdern wechselte. Die Korrespondenz mit ihrem Halbbruder Johann Georg I. (Fürst von Anhalt-Dessau, 1567-1618) und ihrem Bruder Ludwig I. (Fürst von Anhalt­ Köthen, 1579-1650) umfasst...

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