Show Less

Die Strafbarkeit der Erforschung des menschlichen Embryos durch Klontechniken

Series:

Chonghan Oh

Die Erforschung des durch Klontechniken erzeugten menschlichen Embryos setzt die Zerstörung des Embryos voraus. Der Mensch hat Rechte und ein Recht auf Würde aufgrund seiner Existenz. Die Würde des Menschen wird nicht gewährt, weil der Mensch besondere Eigenschaften hat, sondern sie wird allen Menschen mit dem Beginn des Lebens gewährt. Daraus folgt, dass ein geklonter Embryo wie ein natürlich erzeugter Embryo ab dem Zeitpunkt der Kernverschmelzung eine Persönlichkeit hat. Daher sollte er auch als menschliches Leben geschützt werden. Wenn das menschliche Leben wegen des naturwissenschaftlichen Nutzens instrumentalisiert wird, verursacht dies eine Verletzung der Menschenwürde gemäß Art. 1 I 1 GG und des Lebensrechts gemäß Art. 2 II 1 GG in Deutschland. Aus diesem Grund sollten die meisten heutigen Biotechniken, darunter die menschliche Klonforschung, nicht nur unter dem Aspekt der Richtigkeit der Anwendung, sondern darüber hinaus auch unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden, zu welchen Bedingungen diese Erforschung im Rahmen des ethisch Zulässigen erlaubt werden kann.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Die vorliegende Arbeit ist von der Juristischen Fakultät der Georg-August- Universität Göttingen im Wintersemester 2011/12 als Dissertation angenommen worden. Nachdem ich meine Studie über „Die Strafbarkeit der Erforschung des mensch- lichen Embryos durch Klontechniken“ erfolgreich abschließen konnte, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Dank zu sagen: An erster Stelle danke ich meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Ludwig Schreiber. Neben der Betreuung meiner Dissertation hat er mir zahlreiche Gelegenheiten des offenen Gedankenaustauschs geboten und kon- struktive Ideen vermittelt, die mir für die Anfertigung meiner Dissertation von großem Nutzen waren. Die Möglichkeit, diese Arbeit im räumlichen Umfeld seines Lehrstuhls anzufertigen, hat mich zusätzlich motiviert. Herrn Prof. Dr. Andreas Spickhoff danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Werner Lehfeldt danke ich für seine Mithilfe und seine wertvolle sprachliche und korrigierende Unterstützung. Frau Ruth Lux danke ich für ihre innere Begleitung in Gebet und Gedanken während meines Aufenthalts in Deutschland. Herrn Ekkehard Lux M.A. danke ich für seine Hilfestellung und seinen Beistand auf der sprachlichen Ebene bei der Anfertigung der Arbeit. Frau Dr. des. Tae-Mi Kim danke ich für ihre umfangreiche Mithilfe bei der Er- stellung der Druckvorlage. Ganz besonderer Dank gebührt meiner Familie. Ihre auf eigenem Verzicht ba- sierende Großzügigkeit gab mir das Fundament und den Rahmen dafür, diese Arbeit zu verfassen. Den Mitarbeitern des Verlags Peter Lang danke ich für...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.