Show Less

Interkorrelationen von generationsspezifischen Varietäten und Identitätsprofilen

Eine statistische Analyse in Padua

Series:

Anna Kessler

Die Arbeit stellt die Analyse zentraler Lemmata der italienischen Jugendkultur sowie regionaler Elemente (Padua) in den Vordergrund und diskutiert diese hinsichtlich ihrer Verbreitung und ihres Gebrauchs. Wiederholte statistische Erhebungen erlauben eine Sprachdynamik nachzuzeichnen und den Aspekt der Identität zu ergänzen. Dem Leser wird damit ein Grundverständnis des Konzepts der Identität vermittelt. Er erhält Einblicke in die systematische Vorgehensweise bei der Erstellung eines Fragebogens, der sowohl linguistischen Kriterien genügt als auch valide Daten zur Errechnung identitätskonstituierender Größen offeriert. Besonders junge Mädchen sind in ihrer Identität diffus. Gleichzeitig benutzen Mädchen mit androgyner Persönlichkeit signifikant häufiger das getestete Vokabular fern von jugendspezifischen Kontexten. Der Einfluss dieser Mädchen auf die Konvergenzbewegung Subvarietät – Standard ist somit zentrales Forschungsergebnis.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

1. Einführung ............................................................................................... 11 2. Stand der bisherigen Forschung – Sozioinguistik und Identitätsprofile ........................................................................................ 17 2.1 Die Problematik der Begrifflichkeiten: lingua, linguaggio oder gergo?................................................................................................. 17 2.2 Prinzipielle Komponenten der Jugendsprache .................................. 21 2.3 Das Konzept Jugendsprache .............................................................. 31 2.4 Jugendsprachen – ein Phänomen ohne Prestige?............................... 36 2.5 Entwicklung der Jugendsprache ........................................................ 38 2.6 Psychische Motivationen der sprachlichen Entwicklung .................. 42 2.7 Identität – ein facettenreicher Begriff im relationalen Grundmodus 46 2.7.1 Prolog ...................................................................................... 46 2.7.2 Epochen der Identitätsarbeit – Umbruchserfahrungen in der spätmodernen Gesellschaft ...................................................... 47 2.7.3 Identitätsarbeit nach Keupp ..................................................... 53 2.7.4 Identitätskrise – Jugendkrise?.................................................. 68 2.7.5 Identität und Geschlecht .......................................................... 77 3. Das Korpus 2005/06................................................................................. 93 3.1 Fragebögen ........................................................................................ 93 3.1.1 Der Fragebogen Coveris .......................................................... 93 3.1.2 Der Fragebogen Binazzis......................................................... 93 3.1.3 Der Fragebogen Mavellias....................................................... 97 3.1.4 Die endgültige Fassung des Fragebogens ............................... 97 3.1.5 Der Pretest ............................................................................... 103 3.2 Präsentation der Schulen und Jugendlichen ...................................... 104 3.2.1 Die Schulen und die Jugendlichen .......................................... 104 3.2.2 Sozioökonomische Gliederung ............................................... 106 3.2.3 Varietätenpräferenzen ............................................................. 107 3.2.4 Eine Einschätzung des eigenen Sprachverhaltens ................... 109 3.2.5 Jugendzeitschriften .................................................................. 110 3.2.6 Freizeit ..................................................................................... 112 83.3 Bewertungskriterien und Datenanalyse ............................................. 114 3.3.1 Zum Verfahren der Datenerhebung ........................................ 114 3.3.1.1 Die passive Wortschatzkenntnis .................................. 114 3.3.1.2 Der aktive Gebrauch .................................................... 114 3.3.2 Varietätenspezifik: die diatopischen Varianten in Padua und Cittadella .................................................................................. 115 3.3.2.1 Diatopische Unterschiede in der Wortschatzkenntnis 115 3.3.2.2 Diatopische Unterschiede im Gebrauch ...................... 117 3.3.3 Generationsspezifische Perspektiven ...................................... 120 3.3.3.1 Formen der generationsspezifischen Wortschatzkenntnis ..................................................... 120 3.3.3.2 Formen des generationsspezifischen Gebrauchs ......... 123 3.3.4 Geschlechtsspezifische Vergleiche.......................................... 127 3.3.4.1 Formen der geschlechtsspezifischen Verbreitung (Altersvarianten) .......................................................... 127 3.3.4.2 Formen des geschlechtsspezifischen Gebrauchs...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.