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Interkorrelationen von generationsspezifischen Varietäten und Identitätsprofilen

Eine statistische Analyse in Padua

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Anna Kessler

Die Arbeit stellt die Analyse zentraler Lemmata der italienischen Jugendkultur sowie regionaler Elemente (Padua) in den Vordergrund und diskutiert diese hinsichtlich ihrer Verbreitung und ihres Gebrauchs. Wiederholte statistische Erhebungen erlauben eine Sprachdynamik nachzuzeichnen und den Aspekt der Identität zu ergänzen. Dem Leser wird damit ein Grundverständnis des Konzepts der Identität vermittelt. Er erhält Einblicke in die systematische Vorgehensweise bei der Erstellung eines Fragebogens, der sowohl linguistischen Kriterien genügt als auch valide Daten zur Errechnung identitätskonstituierender Größen offeriert. Besonders junge Mädchen sind in ihrer Identität diffus. Gleichzeitig benutzen Mädchen mit androgyner Persönlichkeit signifikant häufiger das getestete Vokabular fern von jugendspezifischen Kontexten. Der Einfluss dieser Mädchen auf die Konvergenzbewegung Subvarietät – Standard ist somit zentrales Forschungsergebnis.

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4. Die postadoleszente Varietätenspezifik

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4.1 Präsentation des Fragebogens und erste Ermittlungen Die zweite Umfrage richtet sich an Postadoleszenten. Im Mittelpunkt steht die Liste der Lemmata, die auch schon die Jugendlichen im Alter von 13–18 Jahren bearbeitet haben. Das Forschungsinteresse richtet sich hier auf die Entwicklun gen bezüglich der Verbreitung und des restriktiven oder uneingeschränkten Ge brauchs der dargebotenen Lemmata. Da es sich bei generationsspezifischen Varietäten um ein Übergangsregister handelt, interessiert, auf welche Art und Weise und zu welchem Zeitpunkt die Entwicklungen stattfinden. Aus diesem Grund ist die Gruppe der Postadoles zenten nochmals unterteilt worden, und zwar in eine erste Altersklasse der 1 bis 22Jährigen und in eine zweite Altersklasse der 23 bis 25Jährigen. Dies soll die einzige Unterscheidung bleiben. Weder ist nach dem Beruf der Eltern noch nach Geschlecht differenziert worden. Eine erste Grobeinteilung hat die Vermu tung nahe gelegt, dass die Unterschiede äußerst minimal ausfallen würden. Ins gesamt sind über 100 Fragebögen ausgefüllt worden, 20 über Internet,68 die rest lichen über direkte Verteilung an den jeweiligen Fakultäten. Davon sind 88 Fra gebögen als gültig befunden worden, 15 der über Internet eingegangenen und 73 der selbst eingesammelten Fragebögen. Dabei nehmen 57 der 1 bis 22Jährigen und 31 der 23 bis 25Jährige an der Befragung teil. Unter den 57 Befragten sind 30 weiblichen und 27 männlichen Geschlechts. Unter den 31 Älteren sind sieben Frauen und 24 Männer. Die genaue Aufschlüsselung...

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