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Kooperations- und Beschleunigungsmechanismen im Vorabentscheidungsverfahren

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Michael Köber

Der Erfolg der europäischen Integrationsgemeinschaft ist zu einem ganz erheblichen Teil auch der Erfolg ihrer Gerichtsbarkeit. Der Gerichtshof der Europäischen Union hat mit frühen wegweisenden Entscheidungen und mit einer von bemerkenswerter Konzeption, Kohärenz und Kontinuität geprägten Rechtsprechungspraxis entscheidend zur Entwicklung der europäischen Rechtsgemeinschaft beigetragen. Das Vorabentscheidungsverfahren wird als wichtigstes Verfahren innerhalb der europäischen Rechtsordnung beschrieben. Es stellt die Verbindung zu den nationalen Gerichten her und bildet eine Schnittstelle zwischen nationalem Recht und Unionsrecht, so dass gemeinsam Recht gesprochen wird. Nach anfänglichem Zögern ergeht mittlerweile die überwiegende Zahl der Entscheidungen des EuGH im Verfahren der Vorabentscheidung. Diese Arbeit betrachtet Kooperations- und Beschleunigungsmechanismen im Vorabentscheidungssystem. In welche Richtung entwickeln sich diese Mechanismen derzeit? Inwieweit können sie, auch zur gegenseitigen Ergänzung, zur Weiterentwicklung des Vorabentscheidungsverfahrens zusammengeführt werden? Kann eine stärkere Einbeziehung des nationalen Richters in das Verfahren vor dem EuGH erreicht werden, ohne dabei den erfolgreichen Charakter des Vorabentscheidungssystems grundlegend zu verändern?

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Literaturverzeichnis

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395 Literaturverzeichnis - A - Allkemper, Ludwig, Wege zur Verbesserung des Individualrechtsschutzes im Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 177 EG-Vertrag, EWS 1994, S. 253 Arnauld, Andreas von, Rechtssicherheit, 2006 (zitiert: „v. Arnauld, Rechtssi- cherheit“) Axer, Peter, Primär- und Sekundärrechtsschutz im öffentlichen Recht, DVBl. 2001, S. 1322 - B - Badura, Peter / Dreier, Horst (Hrsg.), Festschrift 50 Jahre Bundesverfassungs- gericht, Band 2, 2001 (zitiert: „Badura/Dreier, 50 Jahre BVerfG“) Bäcker, Matthias, Altes und Neues zum EuGH als gesetzlichen Richter, NJW 2011, S. 270 Barnard, Catherine / Sharpston, Eleanor, The changing face of Article 177 ref- erences, CMLRev. 34 (1997), S. 1113 Basedow, Jürgen, Der Bundesgerichtshof, seine Rechtsanwälte und die Verant- wortung für das europäische Privatrecht, in: Pfeiffer, Gerd (Hrsg.), Fest- schrift für Hans Erich Brandner zum 70. Geburtstag, 1996, S. 651 (zitiert: „Basedow, in: Pfeiffer (Hrsg.), FS Brandner, S. 651“) Basedow, Jürgen, Die rechtsstaatliche Dimension der europäischen Justizre- form, RabelsZ 66 (2002), S. 203 Bauer, Jobst-Hubertus / Diller, Martin, Recht und Taktik des arbeitsrechtlichen EuGH-Vorabentscheidungsverfahrens, NZA 1996, S. 169 396 Kooperations- und Beschleunigungsmechanismen im Vorabentscheidungsverfahren Baumann, Jessica, Auf dem Weg zu einem doppelten EMRK-Schutzstandard?, EuGRZ 2011, S.1 Baumeister, Peter, Effektiver Individualrechtsschutz im Gemeinschaftsrecht, EuR 2005, S. 1 Bebr, Gerhard, Tatsächlicher Rechtsstreit als unabdingbare Voraussetzung der Zulässigkeit einer Vorlage gemäß Art 177 EWGV?, EuR 1980, S. 244 Bebr, Gerhard, The rambling ghost of “Cohn-Bendit”: Acte clair and the Court of Justice, CMLRev. 1983, S. 439 Beckmann, Detlef Rüdiger, Probleme des Vorabentscheidungsverfahrens...

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