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Unlautere Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen

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Alexander Stief

Zum Schutz der Verbrauchergruppe der Kinder hat der deutsche Gesetzgeber in Umsetzung der RL 2005/29/EG § 3 Abs. 3, Anhang Nr. 28 UWG eingeführt. Damit wird eine Werbung für unzulässig erklärt, die eine an Kinder gerichtete unmittelbare Aufforderung zum Kauf von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen enthält. Der Autor untersucht im Schwerpunkt – nach einer Einführung in die Entstehung des Kinder- und Jugendschutzes vor unlauterer Werbung – die Auslegung der «unmittelbaren Aufforderung zum Kauf». Die Untersuchung erfolgt anhand rechtswissenschaftlicher Methodik mit besonderem Fokus auf praktische Beispiele und schließt mit einer Definition der Tatbestandsmerkmale. Dabei beachtet der Autor den europäischen Ursprung der Regelung anhand einer europarechtskonformen Auslegung.

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Inhaltsverzeichnis

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EU-Richtlinienverzeichnis .................................................................................. 15 Entscheidungsverzeichnis ................................................................................... 17 Literaturverzeichnis ............................................................................................. 21 Internetquellen ..................................................................................................... 43 A. Einführung ...................................................................................................... 45 I. Zweck der Untersuchung ......................................................................... 45 II. Kinder und Jugendliche als Wirtschaftsfaktor ....................................... 46 1. Verwendung von Medien ........................................................................ 46 2. Kaufkraft ............................................................................................. 47 III. Grundgesetzliche Grundlage ................................................................. 49 B. Entstehung und Entwicklung des Schutzes für Kinder und Jugendliche in Bezug auf Werbung .................................................................... 51 I. Entstehung des Schutzes im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb bis zur UWG-Novelle 2008 ................................................... 51 1. Die Generalklausel .................................................................................. 51 2. Irreführung und vergleichende Werbung ................................................ 54 a) Irreführung ............................................................................................. 54 b) Vergleichende Werbung ......................................................................... 57 aa) Wandel der Rechtsprechung zur vergleichenden Werbung .................. 58 bb) Verständnis des § 2 UWG a.F. ............................................................. 59 3. Unzumutbare Belästigung ....................................................................... 60 4. § 4 UWG-2004 ........................................................................................ 61 II. Entstehung und Entwicklung des Kinder- und Jugendschutzes außerhalb des UWG .................................................................................... 62 1. Fernsehrichtlinien RL 89/552/EWG – RL 97/36/EG – RL 2007/65/EG ........................................................................................... 63 8 2. Rundfunkstaatsvertrag und seine Entwicklung in Bezug auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen ................................................. 64 3. Verhaltens- und Werberegeln ................................................................. 67 a) Selbstverpflichtungsabkommen des Deutschen Werberats .................... 67 b) Verhaltenskodex Telefonmehrwertdienste ............................................. 68 C. Heutiger Schutz der Kinder und Jugendlichen vor unzulässiger Werbung ......................................................................................... 71 I. Das UWG von 2008 ................................................................................. 71 1. Einführung zur Richtlinie 2005/29/EG ................................................... 72 a) Umsetzung der Richtlinie........................................................................ 72 b) Anwendungspflicht der Richtlinie bzw. richtlinienkonforme Auslegung ............................................................................................. 73 2. Einführung zu § 3 UWG ......................................................................... 73 a) § 3 Abs. 1 und Abs. 2 UWG ................................................................... 74 aa) § 3 Abs. 1 UWG ................................................................................... 74 bb) § 3 Abs. 2 UWG ................................................................................... 75 cc) Sichtweisenbestimmung gem. § 3 Abs. 2 S. 2 und 3 UWG ................. 75 b) § 3 Abs. 3 UWG ..................................................................................... 77 aa) Art....

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