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Sport und Recht

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Franz Zeilner

Die ausgewählten Themen dieser Arbeit behandeln wesentliche Rechtsprobleme in diesen Bereichen, die durch Fallbeispiele und Entscheidungen der Höchstgerichte ergänzt werden. So im Bereich des Konsumentenschutzes gesetzwidrige Bestimmungen in Trainingsverträgen, im Schadenersatzrecht die Verschuldenshaftung, Gefährdungshaftung und die mögliche Haftungsproblematik beim Betrieb einer Sportanlage, mögliche Eingriffe in Nachbarrechte durch von Sportanlagen ausgehende Immissionen, im Strafrecht besonders die rechtliche Beurteilung des Dopings, wobei auch die Relevanz des Suchtgiftgesetzes, des Arzneimittelgesetzes und des Lebensmittelgesetzes berücksichtigt wird, im Arbeitsrecht die Bedeutung eines Sportunfalls als Dienstunfall, im Steuerrecht die Einkommensteuer, Betriebsausgaben und Grundlagen des Sozialversicherungsrechts, das besonders aktuelle Sportsponsoring in Form des personenbezogenen und des sachbezogenen Sponsoring und mögliche Regelungen beim Auftreten von Konflikten.

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VII. Sport und Nachbarrechte

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A. Grundlegendes Gesetze und Verordnungen wirken zwar gegen krankmachenden Lärm in der Arbeitswelt sehr gut, weil die Grenzwerte relativ klar sind und ein schnelles Einschreiten der Behörde ermöglichen und es gehen auch Gott sei dank Organe bzw. Behörden gegen den Lärm von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr manchmal ernsthaft vor. Dagegen nimmt der Freizeitlärm, wozu auch der von Sportstätten ausgehende Lärm gehört, uneingeschränkt zu. Freizeitlärm entsteht nicht nur bei Open - Air Konzerten, auf Jahrmärkten und Diskotheken, sondern eben auch auf Fußballplätzen und auf anderen Sportanlagen. Es leiden darunter aber nicht nur die Freizeitlärmverursacher wie beispielsweise Fußballfans und auch nicht jene, für die Freizeitlärm erzeugt wird, wie beispielsweise Besucher eines Popkonzertes, sondern auch Nachbarn und Anrainer. Für diese ist aber leider Lärm nicht die einzige Immission, welche von einer Sportanlage ausgehen kann. In der Bevölkerung nimmt aber das Bewusstsein, dass Lärm Menschen psychisch und auch physisch krank macht immer mehr zu. Es wird deshalb auch immer mehr Druck auf Behörden, vor allem auf Verwaltungsbehörden und auf Politiker gemacht. Grundsätzlich besteht jedoch kein Mangel an Gesetzen und Verordnungen, welche Lärm jeder Art beschränken, mildern oder verhindern sollen. Als Beispiele seien hier die betreffenden Bauordnungen, die Gewerbeordnung, das Kraftfahrzeuggesetz, das Veranstaltungsgesetz und das Polizeistrafgesetz genannt. Ein wesentlicher Schritt sind auch lärmabschirmende Maßnahmen bei Neubauten, insbesondere auch von Sportplätzen. In O.Ö. wurden vor kurzer...

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