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Der Faktor Zeit im Schiedsverfahren

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Christoph Grenz

Die Frage, wie unerwünschte Verzögerungen in Schiedsverfahren zu vermeiden sind und wie das Verfahren insgesamt gestrafft werden kann, ist eine im Schrifttum wie in der Praxis viel diskutierte Frage. Insbesondere die Parteien selbst empfinden ihr Schiedsverfahren in vielen Fällen als zu lang. Allein die Wahl des Schiedsverfahrens garantiert noch keine zügige Durchführung desselben. Der Verfasser beleuchtet das Problem aus der Sicht und unter Berücksichtigung der Interessen sowohl der Parteien und Parteivertreter, als auch der Schiedsrichter. Dabei stellt er die den Verfahrensbeteiligten zur Verfügung stehenden Gestaltungsmöglichkeiten dar und zeigt Anhaltspunkte für mögliche Verzögerungen auf. Insbesondere trägt die Darstellung auch der Internationalisierung der Schiedsgerichtsbarkeit Rechnung und diskutiert die entsprechenden Entwicklungen. Darüber hinaus stellt die Arbeit Möglichkeiten zur Optimierung des Verfahrens für alle Beteiligten dar und geht schließlich auf die Besonderheiten eines beschleunigten Verfahrens im eigentlichen Sinne ein.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................. XVII Literaturverzeichnis ...................................................................................... XXI Einleitung ....................................................................................................... 1 A. Gegenstand der Arbeit .............................................................................. 1 I. Ausgangspunkt ................................................................................ 1 1. Die kurze Verfahrensdauer als vermeintlicher Vorteil des Schiedsverfahrens ................................................................. 1 2. Gestaltungsmöglichkeiten der Parteien ....................................... 3 3. Schnelligkeit im Verhältnis zur Gründlichkeit des Verfahrens ... 4 4. Die Parteien und die Parteivertreter ............................................ 6 II. Problemstellung ............................................................................... 6 B. Gang der Darstellung ................................................................................ 9 1. Teil: Zeitrelevante Probleme im Verlauf eines Schiedsverfahrens ............ 11 Kapitel 1: Die Einleitung des Schiedsverfahrens ........................................... 13 A. Die Entscheidung zwischen institutioneller und Ad-hoc-Schiedsgerichtsbarkeit und ihre Bedeutung für die Dauer des Verfahrens .................................................................... 13 I. Ad-hoc-Schiedsgerichtsbarkeit ........................................................ 13 1. Mögliche Vorteile für die Verfahrensdauer ................................ 14 2. Mögliche Nachteile ..................................................................... 14 II. Institutionelle Schiedsgerichtsbarkeit .............................................. 15 1. Mögliche Vorteile ....................................................................... 15 2. Mögliche Nachteile ..................................................................... 17 III. Schlussfolgerung ............................................................................. 17 B. Zustellung des Vorlageantrags an den Beklagten bzw. Einreichen der Klage bei der Institution ................................................... 18 I. Der Postweg ..................................................................................... 19 II. Verfahrenseinleitung auf elektronischem Weg ................................ 19 1. Vor- und Nachteile ...................................................................... 19 X 2. Zulässigkeit ................................................................................. 20 C. Die Bestellung der Schiedsrichter ............................................................. 21 I. Vorgaben für die Qualifikation der zu bestellenden Schiedsrichter 22 II. Einzelschiedsrichter ......................................................................... 24 III. Dreierschiedsgericht ........................................................................ 26 1. Allgemeines ................................................................................ 26 2. Benennung der Parteischiedsrichter ............................................ 27 3. Benennung des Obmanns ............................................................ 28 4. Fristen ......................................................................................... 29 D. Verzögerungsmaßnahmen im Rahmen der Einleitung des Verfahrens .... 31 I. Verweigern der Benennung eines Schiedsrichters ........................... 32 II. Ablehnung des von der Gegenpartei benannten Schiedsrichters ..... 32 III. Antrag auf Feststellung der Unzulässigkeit nach § 1032 Abs. 2 ZPO .......................................................................... 34 IV. Verweigern der Zahlung des Vorschusses ....................................... 35 E. Abschließende Betrachtung zur...

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