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Komplexer religiöser Pluralismus im Rahmen von Philosophie, Naturwissenschaften und Literatur bei Friedrich von Hardenberg (Novalis)

Ein Beitrag zur Europäischen Religionsgeschichte

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Manuela Sekler

Ist heute Religionsfreiheit hierzulande die Regel, so standen im 18. Jahrhundert religiöse Spielräume zumeist nur einer Minderheit offen, den Gebildeten. Denn subjektiv tragender Sinn wird in der europäischen Kulturgeschichte nicht nur durch explizite Religion festgeschrieben, sondern kann unter wechselnden Voraussetzungen auch über andere Felder wie Philosophie, Wissenschaften und Literatur transportiert und gestaltet werden. Vor diesem Hintergrund werden Briefe, Aufzeichnungen und Werke des berühmten Protagonisten der Romantik, Friedrich von Hardenberg, in ihren Kontexten untersucht und in das religionswissenschaftliche Konzept einer Europäischen Religionsgeschichte eingeordnet.

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Inhaltsverzeichnis

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A Zur Themenstellung ............................................................................................................. 11 B Zur Biographie Friedrich von Hardenbergs .......................................................................... 17 B 1 Einführung ......................................................................................................................... 17 B 2 Herkunft und Familie ......................................................................................................... 19 B 3 Bildung und Universitätsjahre bis 1794 ............................................................................ 24 B 3.1 Aspekte von Bildung vor dem Universitätsstudium ................................................... 24 B 3.2 Studienzeit an den Universitäten Jena, Leipzig und Wittenberg ................................ 26 B 3.3 Adlige – Bürger – Bildung: sozialgeschichtliche Aspekte ......................................... 36 B 4 Erste berufliche Praxis, Verlobung und Umgang mit kritischen Lebensereignissen ........ 39 B 4.1 Referendar in Tennstedt .............................................................................................. 39 B 4.2 Fichte und Philosophie ............................................................................................... 41 B 4.3 Verlobung mit Sophie von Kühn ................................................................................ 43 B 4.4 Zur Verschränkung von Philosophie, Religion und Leben vor Sophies Tod ............. 45 B 4.5 Trauer und Beginn von ‚Trauerarbeit‘ ........................................................................ 49 B 4.6 Funktionen von Wissenschaft(en), Literatur und Philosophie im Jahr 1797 ............. 66 B 5 Freiberger Zeit und zweite Verlobung ............................................................................... 74 B 5.1 Freiberg, Bergakademie und Netzwerke .................................................................... 74 B 5.2 Literarisch-intellektuelle Verbindungen im Schlegel-Kreis ....................................... 77 B 5.3 Politische Berührungspunkte und Hardenbergs Konsequenzen ................................. 79 B 5.4 Resümee ...................................................................................................................... 83 B 6 „Bürgerliche Baukunst“ und romantische Hauptwerke, Krankheit und Tod .................... 84 B 6.1 Berufliche Herausforderungen und zum Pluralismus der Bedeutungen von Berufstätigkeit ................................................................................... 84 B 6.2 Jenaer Geselligkeit und Parallelwelt ........................................................................... 87 B 6.3 Krankheit – „durch tägliche Bemerkungen zu benützen“ .......................................... 89 C (Transzendental-)Philosophie und Religion: Grenzen und Möglichkeiten der aktuellen Philosophie für eine übergreifende Orientierung ............................................... 93 C 1 Systematische Vorüberlegungen ....................................................................................... 93 C 2 Hardenbergs philosophisches Denken zur Zeit seiner „Fichte-Studien“ ........................... 94 C 2.1 Aspekte zeitgenössischer Rahmenbedingungen und...

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