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Josef Gieles: Studentenbriefe 1939-1942

Widerständiges Denken im Umfeld der Weißen Rose- 2., durchgesehene Auflage

Edited By Heinrich Kanz

Diese Briefsammlung enthält alle im Familienarchiv Gieles vorhandenen Briefe an die Eltern und Geschwister in Klein-Auheim aus der Münchener Studentenzeit September 1939 bis Ende 1942 (Medizinische Promotion/Staatsexamen). Sie spiegeln die innere und äußere Entwicklung eines Studenten der Medizin im Dritten Reich wider, dessen Studium parallel zu militärischer Ausbildung und dem Dienst in einer Sanitäts-/Studentenkompagnie lief. Josef Gieles gehörte zum studentischen Freundeskreis der Weißen Rose. Er war mit einigen ihrer hingerichteten Mitglieder freundschaftlich verbunden und hatte geistigen Kontakt mit ihnen.

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Vorwort

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Vorwort Die Entstehungsgeschichte des vorliegenden Buches vollzog sich folgendermaßen: Die Herausgeberin wurde um eine Kurzbiographie von Josef Gieles für ein Archiv gebeten, das sich um die Lebensdaten von Mitgliedern der medizinischen Studentenkompagnie(n) München bemüht. Dazu war es nötig, die entsprechen­ den Unterlagen Josef GIELES zu sichten. Es stellte sich heraus, daß im Familienarchiv GIELES die der Gestapo entgangenen Briefe aus seiner Studienzeit in München, die Briefe aus der Militärzeit seit dem Weggang von München bis zum Tod und das Tagebuch vorhanden waren. Die Aufarbeitung und das Problem der Entzifferung der Briefe, bei der das Sekretariat des Seminars für Allgemeine Pädagogik an der Universität Bonn und der Mitar­ beiterstab des Lehrstuhls für Geschichte der Pädagogik unersetzbare Hilfe leistete, führte zu dem Entschluß, zunächst einmal die Briefe des Studenten Josef GIELES zu sammeln und in einer vorläufigen Ausgabe Betroffenen zur Verfügung zu stellen. So entstand, mit Hilfe der Universität Bonn, ein unter Datenschutz stehendes "Vorlaufexemplar" der hier gedruckten Briefsammlung unter dem Titel: JOSEF GIELES, Familienbriefe 1939-1942. In dieser Fassung wurden die Briefe Familienmitgliedern, heute noch lebenden Mitstudentin- nen/Mitgliedem der medizinischen Studentenkompagnien München, Freunden und Bekannten aus der Heimat und Vertretern interessierter Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ihre Reaktion war derart, daß sich die Frage einer endgültigen Drucklegung stellte. Die Entscheidung dafür fiel nach Überlegungen, welche Verlagssparte in Frage käme, zugunsten eines wissenschaftlichen Verlags, der überschaubaren Editionen bildungsgeschichtlichen Inhalts im...

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