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Das Notationssystem von Heinz Matyssek

Die Realität seiner Anwendung und sein generatives Potenzial beim Konsekutivdolmetschen

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Lucyna Krenz-Brzozowska

In der Arbeit wurden universale Notationsgrundregeln festgelegt, mit denen Dolmetscher den Kern ihrer individuellen Notationssysteme bilden können. Es sind Matysseksche Notationsregeln mit einem so hohen generativen Potenzial, dass sie von den meisten Dolmetschern bei der Notizennahme angewendet werden. Das von Jerzy Żmudzki entwickelte KSD-Modell wurde um die Phase Speicherung ergänzt, die aus zwei parallel verlaufenden Subphasen Memorisierung und Notizennahme besteht, wobei deren Platzierung von der Notationssprache im jeweiligen Moment abhängt. Darüber hinaus wurden die Merkmale der Textsorte Notationstext bestimmt, wobei dieser immer an den AS- und ZS-Text gebundene Text als Subtext zu diesen Texten zu betrachten ist. Die Arbeit liefert auch einen Beitrag zur Diskussion um die Notationssprache(n).

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12 Präsentation der Untersuchungsergebnisse

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In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aller Untersuchungen, d. h. die Befra­ gungsergebnisse und die inhaltsanalytischen Ergebnisse sowie die Ergebnisse ih­ rer Überprüfung aufÜbereinstimmung in Bezug auf die einzelnen Matyssekschen NR und NZ detailliert dargestellt und kommentiert. Ihrer Präsentation wird die Darstellung der einzelnen NR und NZ vorangehen. 12.1 Rand Fragen im Fragebogen 21. Ziehen Sie einen Rand? □ ja □ nein (wenn NEIN bitte weiter bei Frage 23) andere Antworten, Kommentare:..................................................................................... 22. Wofür gebrauchen Sie den Rand? □ für logische Verbindungen □ für Subjekte □ für andere Anmerkungen W elche?............................. andere Antworten, Kommentare:..................................................................................... Der Rand, der an der linken Blattkante gezogen werden soll (Matyssek 1989:76), dient dem Dolmetscher vor allem als Raum für die Fixierung von lo­ gischen Verbindungen, d. h. Konjunktionen und einigen Adverbien (Matyssek 1989:76), ,Subjekten’ (Matyssek 1989:78) und jeglichen Metaanmerkungen (Matyssek 1989:53, 80). Die Metaanmerkungen beziehen sich entweder auf prosodische Phänomene im AT, d. h. darauf, wie der AT vorgetragen wurde, oder auf die Textsorte, wel­ cher der jeweilige ZT-Abschnitt angehört, oder auf die Rezeption des AT durch den Dolmetscher, also auf eventuelle Verständnisprobleme. Auf dem Rand kann somit, am besten mit einem umgekehrten Fragezeichen, markiert werden, dass die folgende Äußerung entweder eine Frage darstellt, oder dem Dolmetscher nicht ganz verständlich ist und daher entweder einer Klärungsfrage an den AT- Produzenten vor der ZT-Produktion oder einer erhöhten Aufmerksamkeit des Dolmetschers während der ZT-Produktion bedarf (Matyssek 1989:53, 80). Diese Information kann...

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