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Reformation und Humanismus

Philipp Melanchthon und Johannes Calvin

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Wilhelm Schwendemann

Warum soll man sich mit Philipp Melanchthon und Johannes Calvin außerhalb von jährlichen Erinnerungsfeiern beschäftigen? Beide Theologen waren umfassend humanistisch gebildet und sind über den Weg der Sprache auf biblische Texte gestoßen und haben so die Reformationen in Wittenberg und in Genf wesentlich befördert. Ohne den Hintergrund humanistisch-philologischer Ausbildung wären sie theologisch nicht kompetent gewesen und hätten die Tiefenstruktur der biblischen Texte nicht aufnehmen können. Die politischen und sozialen Herausforderungen waren für beide Reformatoren sehr verschieden, wobei jedoch der humanistische Bildungsgrund so etwas wie eine Sensibilisierung für Vielfalt entstehen ließ. Die theologisch-reformatorischen Modelle sind insofern bedenkenswert und faszinierend, weil sie auf die Grundfragen christlicher Existenz, Bildung und Erziehung, christlicher Praxis und Ethik antworten.

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Einleitung ............................................................................................................................ 9 Philipp Melanchthon 1497−1560 ..................................................................................... 13 Mit Worten streiten, nicht mit Gewalt! Theologischer Kritiker Israels und Anwalt verfolgter Juden Christentum und Humanismus – ................................................................................... 39 Bildung in der Perspektive Philipp Melanchthons Die Weisheit wird aus der menschlichen Gesellschaft vertrieben, ............................. 67 Gewalt regiert die Welt − Eine kleine Bildungsreise und Reminiszenz an Philipp Melanchthon Melanchthon und die Patristik in der frühen Neuzeit ................................................... 83 Die Relektüre der Kirchenväter in den Wissenschaften des 15.-18. Jahrhunderts − Melanchthon, Maimonides und Averroes: Aristoteles Rezeption und Exegese gegen religiösen Fundamentalismus Johannes Calvin – Minister Verbi Divini – Reformator wider Willen ................................................................................................ 121 Calvin und das Judentum − Vortrag am 9. November 2009 ....................................................................................... 177 Verachte alle Menschengunst und Erdengüter! ......................................................... 199 Überlegungen zu Calvins Anthropologie – eine Annäherung zwischen Calvin und Platon und ihre sozialen Auswirkungen Die Wachsamkeit der Seele. ......................................................................................... 247 Erklärung, dass die Heiligen, die im Glauben sterben, bei Christus leben und dass sie in Bezug auf ihre Seelen nicht schlafen. Kommentar zu Calvins theologischem Erstlingswerk und Übersetzung der Psychopannychia Übersetzung der Psychopannychia.............................................................................. 323 Die Wachsamkeit der Seele. Erklärung, dass die Heiligen, die im Glauben sterben, bei Christus leben und dass sie in Bezug auf ihre Seelen nicht schlafen.

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