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Dezentrale Arzneimittelrabattvereinbarungen

Der Selektivvertrag zwischen markt- und staatsförmigen Allokationsmechanismen

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Christian M. Moers

Die Arbeit beschäftigt sich mit den sogenannten Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Unternehmen. Die Untersuchung stellt die Regelung und ihre Funktionsweise im Sozialversicherungssystem dar. Sie widmet sich der wirtschaftlich und rechtlich veränderten Stellung der Krankenkassen und stellt die maßgeblichen Normen vor, die für die Rabattverträge Bedeutung entfalten können. Ausgehend von den historischen Entwicklungen der Verteilungsmechanismen im Gesundheitssystem macht der Verfasser Vorschläge, gängige rechtliche Einordnungen, die den vielzitierten Wettbewerb im Gesundheitswesen, die Krankenkassen als Nachfrager und die dezentralen Arzneimittelvereinbarungen betreffen, zu hinterfragen – insbesondere im Hinblick auf die Begrifflichkeiten des Vergaberechts.

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Inhaltsverzeichnis

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Schrifttumsverzeichnis ..................................................................................... XIII Einleitung und Gang der Untersuchung ................................................................ 1 Teil 1 Darstellung der Regelungen........................................................................ 3 § 1 Systematische Einordnung in den Kontext des SGB V und des AMG ...... 5 I. Das vierte Kapitel des SGB V und die Vorschrift des § 69 SGB V ..... 5 II. Das Rabattverbot des § 78 AMG .......................................................... 7 III. Zwischenergebnis ................................................................................ 10 § 2 Einzelheiten zur Regelung ........................................................................ 13 I. Die Vertragsparteien: Krankenkassen und pharmazeutische Unternehmer ........................................................................................ 13 II. Rabattformen ....................................................................................... 13 III. Zu Lasten der Krankenkassen abzugebende Arzneimittel .................. 15 1. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel .............................. 16 2. Verschreibungspflichtige Arzneimittel ....................................... 16 IV. Die Unterschreitung des Festbetrags als Mindestrabatt in Abgrenzung zum sog. Erstattungsbetrag ............................................ 17 1. Der Festbetrag ............................................................................. 17 2. Verpflichtung zur Zahlung des vollständigen Preises für ein Arzneimittel abzüglich des erhandelten Rabattes ....................... 18 3. Der sogenannte Erstattungsbetrag nach 130b SGB V ................ 19 4. Der Zusatznutzen ........................................................................ 20 5. Dezentrale Rabattverträge nach § 130c SGB V ......................... 20 V. Beauftragung von Leistungserbringern oder Dritten .......................... 20 VI. Zwischenergebnis ................................................................................ 21 § 3 Motive zum Abschluss eines Rabattvertrages .......................................... 23 I. Der Weg des Arzneimittels zum Patienten ohne Einfluss der Rabattverträge ..................................................................................... 23 1. Sachleistungsprinzip ................................................................... 23 2. Vertragsärztliche Behandlung und Einwilligung........................ 23 3. Der Verordnungsprozess als offener Interaktionsprozess .......... 24 VIII 4. Alternativen und Kosten-Nutzen-Abwägung ............................. 25 5. Die Verordnung „auf Rezept“ und die Aut-idem-Regelung ...... 26 6. Hinweise des Gemeinsamen Bundesausschusses zur wirtschaftlichen und zweckmäßigen Auswahl der Arzneimitteltherapie ................................................................... 29 7. Preisvergleich und Preiswettbewerb anhand von Festbeträgen und Erstattungsbeträgen .............................................................. 31 8. Beeinflussbarkeit der ärztlichen Verordnung durch die Krankenkasse .............................................................................. 34 9. Kontrolle der Wirtschaftlichkeit des Verordnungsverhaltens des Arztes .................................................................................... 36 10....

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