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Grenzen des verbraucherschützenden Widerrufsrechts sowie des arbeitnehmerschützenden Widerspruchsrechts

Unter dem besonderen Blickwinkel der Verwirkungsdogmatik

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Michael Gödde

In dem Buch werden die prozessualen und materiellen Grenzen des verbraucherschützenden Widerrufsrechts sowie die materiellen Grenzen des arbeitnehmerschützenden Widerspruchsrechts untersucht. Die Suche nach Grenzen dieser Rechte ist erforderlich, weil nach der aktuellen Gesetzeslage diese beiden Gestaltungsrechte bei fehlender oder fehlerhafter Widerrufsbelehrung beziehungsweise Widerspruchsunterrichtung unbegrenzt ausgeübt werden können. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl das Widerrufsrecht des Verbrauchers als auch das Widerspruchsrecht des Arbeitnehmers verwirken können. Kernfrage der Verwirkungsdogmatik ist in beiden Fällen neben der Länge des Zeitmoments das Vorliegen des Umstandsmoments. Fraglich ist, ob das Vertrauen des Unternehmers bzw. Arbeitgebers im Hinblick auf die Nichtausübung des Widerrufs- bzw. Widerspruchsrechts bei rechtlicher Betrachtung schutzwürdig sein kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Teil 1: Einleitung und Überblick ...................................................................... 1 Teil 2: Das Widerrufsrecht des Verbrauchers .................................................. 3 A. Das materiell unbegrenzte Widerrufsrecht ................................................... 3 I. Begrifflichkeit ....................................................................................... 3 1. Widerrufsrecht, allgemein, verbraucherschützend ....................... 3 2. Grenzen ......................................................................................... 4 II. Gesetzeslage .......................................................................................... 4 1. Wortlaut des § 355 BGB............................................................... 4 2. Ausübungsfristlänge und (gar kein) Fristbeginn .......................... 5 a) Chronologie .......................................................................... 5 b) Regelungssystematik des § 355 BGB und Klammerprinzip 5 c) Fristbeginnbestimmung am Beispiel der Widerrufsfrist ...... 5 d) Ausklammerung des Klammerprinzips ................................ 6 e) (Kein) Widerrufs- und Ausschlussfristbeginn...................... 7 aa) Widerrufsfrist- und Ausschlussfristbeginn........................... 7 bb) Fehlende oder fehlerhafte Widerrufsbelehrung.................... 7 cc) Nachholungs- und Heilungsmöglichkeit .............................. 8 dd) Bei ausbleibender Nachholung bzw. Heilung ...................... 9 ee) Gestaltungsrecht.................................................................... 9 (1) Gestaltungsrecht vs. Verjährung........................................... 9 (2) Gestaltungsrecht und Ausschlussfristen ............................. 10 (a) Ausschlussfrist(-beginn) im Anfechtungsrecht .................. 10 (b) Ausschlussfrist(-beginn) im Widerrufsrecht ...................... 12 ff) Keine Kopplung wie bei § 438 IV 2 BGB i.V.m. § 218 BGB .................................................................................... 13 gg) Vererblichkeit des Widerrufsrechts .................................... 14 X 3. Fazit und Überblick über die weitere Abhandlung..................... 14 B. Begrenzung des materiell unbegrenzten Widerrufsrechts .......................... 15 I. Möglichkeit ......................................................................................... 15 1. Ausgangspunkt der Überlegung ................................................. 15 2. § 355 (IV) BGB als Normierungsergebnis europarechtlicher Vorgaben..................................................................................... 15 a) Der Entstehungshintergrund des § 355 (IV) BGB ............. 15 aa) Die Heininger-Entscheidung 2001 im Lichte der Hamilton-Entscheidung 2008 ............................................. 19 bb) Auswirkungen der Heininger-Entscheidung auf § 355 IV BGB .................................................................................... 22 (1) § 355 III BGB ursprüngliche Fassung des SMG................ 23 (2) Richtlinienauslegung und Änderungsbedarf ...................... 23 (a) Sperrwirkung ...................................................................... 24 (b) Überschießende Änderung.................................................. 26 b) Mindest- und Vollharmonisierung im Bürgerlichen Recht ................................................................................... 27 aa) Begrifflichkeit: Mindest- und Vollharmonisierung............ 28 (1) Normativer Ausgangspunkt: Art....

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