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Die retrospektive Digitalisierung von Printpublikationen

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Jörn Heckmann

Die Netzgemeinde hegte die Hoffnung, dass im Wege der retrospektiven Digitalisierung eine allumfassende Bibliothek entstehen könnte, welche das Wissen der Menschheit digital zugänglich macht. Schnell zeigte sich den nutzungswilligen Dritten jedoch, dass mit einem technischen Können nicht automatisch ein rechtliches Dürfen einhergeht. Die Darlegung dieses rechtlichen Dürfens ist Gegenstand dieser Publikation. Hierbei wird neben der Behandlung der urheberrechtlichen Zulässigkeit entsprechender Digitalisierungsvorhaben auch ein Blick auf die bislang stark vernachlässigten wettbewerbsrechtlichen und markenrechtlichen Fragestellungen geworfen. Des Weiteren untersucht der Autor die Verwertungsmöglichkeiten von verwaisten Werken ( orphan works) und beleuchtet die Frage, inwieweit das Allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie Abwehrrechte der Verlage eine Digitalisierung verhindern können.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2009 von der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen als Dissertation angenommen. Sie wurde hinsichtlich Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur auf dem Stand 2010 abgeschlossen; soweit möglich und inhaltlich sinnvoll, wurden dar- über hinaus jedoch auch Publikationen bis zum Zeitpunkt des Rigorosums (April 2011) berücksichtigt. Mein tief empfundener Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Gerald Spindler, auf dessen Anregung die vorliegende Dissertation entstand. Ich empfand es stets als Privileg – zunächst als studentische Hilfskraft, später als wissenschaftlicher Mitarbeiter – Teil „seines“ Teams zu sein. Das mir an seinem Lehrstuhl offerierte Arbeitsumfeld und der Zugang zu einem think tank, wie er in dieser Form wohl einzigartig in Deutschland sein dürfte, haben wesentlich zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen. Stets hat Herr Professor Spindler die Entstehung dieser Arbeit mit Rat und Tat begleitet und gefördert und war mir dabei ein Doktorvater im besten Sinne. Mein besonderer Dank gilt zudem Herrn Professor Dr. Andreas Wiebe für die Erstellung des Zweitgutachtens. Des weiteren danke ich der Juristischen Fakultät sowie dem Alumni-Verein der Georg-August-Universität für die Verleihung des Fakultätspreises 2011 und den damit verbundenen großzügigen Druckkostenzuschuss. Auch möchte ich es nicht versäumen, meiner guten Freundin Frau Dr. Ka- tharina Hedderich sowie meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Wilhelm- Weber-Straße und aus der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen für die vielfältigen fachlichen und privaten Diskussionen während der Entstehung zu danken. Ebenso...

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