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Die retrospektive Digitalisierung von Printpublikationen

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Jörn Heckmann

Die Netzgemeinde hegte die Hoffnung, dass im Wege der retrospektiven Digitalisierung eine allumfassende Bibliothek entstehen könnte, welche das Wissen der Menschheit digital zugänglich macht. Schnell zeigte sich den nutzungswilligen Dritten jedoch, dass mit einem technischen Können nicht automatisch ein rechtliches Dürfen einhergeht. Die Darlegung dieses rechtlichen Dürfens ist Gegenstand dieser Publikation. Hierbei wird neben der Behandlung der urheberrechtlichen Zulässigkeit entsprechender Digitalisierungsvorhaben auch ein Blick auf die bislang stark vernachlässigten wettbewerbsrechtlichen und markenrechtlichen Fragestellungen geworfen. Des Weiteren untersucht der Autor die Verwertungsmöglichkeiten von verwaisten Werken ( orphan works) und beleuchtet die Frage, inwieweit das Allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie Abwehrrechte der Verlage eine Digitalisierung verhindern können.

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Anlage 2: Musterklausel Nachlizenzierung

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1974 Der Verfasser ist Urheber des Werkes […] Das Werk ist im Jahre [...] beim Ver- lag […]erschienen. Der Verfasser und der Verlag stimmen überein, dass neben der erfolgten Veröffentlichung des Bandes in Buchform nun auch neue elektronische Kommu- nikationstechnologien und Publikationsformen, etwa die Möglichkeiten der Re- trodigitalisierung zur Online-/Offline- Nutzung sowie die Einbindung in Daten- banken, die Veröffentlichung als E-Book oder über Print-on-Demand- Technologien für die weitere Werkveröffentlichung zum Einsatz kommen sollen. Hierfür räumt der Verfasser dem Verlag das ausschließliche Recht ein, das Werk weltweit ganz oder teilweise auch auf jene Arten zu nutzen, die im Zeit- punkt der Herausgabe der Buchfassung noch nicht bekannt waren. Hierzu zählt insbesondere das Recht, das Werk in digitaler Form zu bearbeiten und mit an- deren Werken zu kombinieren sowie in Datenbanken einzubinden, auf Datenträ- gern (insbes. CD-ROM, DVD, Blu-Ray-Disc) und anderen Medien zu vervielfäl- tigen, sowie in allen genannten Formen öffentlich wiederzugeben und zugäng- lich zu machen, insbesondere in offenen und geschlossenen elektronischen Netzwerken zum Abruf bereitzuhalten und über beliebige Vertriebswege zu verbreiten. Der Verlag kann die Digitalisierung und Veröffentlichung selbst o- der durch einen Dritten, z.B. ein beauftragtes Softwarehaus, durchführen. Sollte hierfür die Übertragung oder Einräumung von Rechten an Dritte erforderlich sein, so ist dies dem Verlag ohne Zustimmung des Verfassers gestattet. Der Verfasser versichert, über die zur Durchführung dieses Vertrages er- forderlichen urheberrechtlichen und sonstigen Nutzungsrechte zu verfügen und keine Rechte an Dritte vergeben...

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