Show Less

Between Worlds: The Age of the Jagiellonians

Series:

Edited By Florin Nicolae Ardelean, Christopher Nicholson and Johannes Preiser-Kapeller

This volume brings together a rich variety of papers, which were given at an international conference entitled «Between Worlds: The Age of the Jagiellonians» in Cluj-Napoca in October 2010. They cover various aspects of the impact of this important dynasty on Central, Eastern and Southeastern Europe, and its reign in Lithuania, Poland, Hungary and Bohemia between the 14 th and the 16 th century. Thus, the relevance of the Age of the Jagiellonians for the transformation of Europe between the late Middle Ages and the Early Modern period becomes visible. Various approaches to the overall topic can be found in this volume, be it from the viewpoint of war and religion, frontier studies, politics, theology, historiography or art history.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

König Vladislav II., der Kronstädter Distrikt und die Törzburg. Aus den Beziehungen des Jagiellonenkönigs mit seinen siebenbürgisch-sächsischen Untertanen am Anfang des 16. Jahrhunderts. Liviu Cîmpeanu (Cluj-Napoca)

Extract

König Vladislav II., der Kronstädter Distrikt und die Törzburg Aus den Beziehungen des Jagiellonenkönigs mit seinen siebenbürgisch-sächsischen Untertanen am Anfang des 16. Jahrhunderts Liviu Cîmpeanu (Cluj-Napoca) König Vladislav II., der zweite Jagiellone auf dem ungarischen Thron, begann seine Herrschaft unter sehr schwierigen Umständen. Er hatte mächtige Geg- ner wie die Habsburger oder den illegitimen, aber doch sehr vom Adel ge- liebten Kronprinzen Johannes Corvinus. Ein Gegner des Jagiellonenkönigs nach dem anderen wurde beseitigt, manu militari oder durch Diplomatie, aber immer mit Hilfe der Magnaten des Reiches1. Natürlich schlossen sich die Magnaten und der Großteil des Adels Vladislav II. nicht ohne Hinterge- danken an. Sie ahnten, dass er ein Marionettenkönig in ihren Händen sein würde, da er landfremd war (nicht nur wegen seiner jagiellonischen Ab- stammung, sondern auch aufgrund der Tatsache, da er auch König von Böh- men war) und seine Macht nur ihnen, d.h. der Magnaten und den Adligen, zu verdanken hatte. Sie wünschten sich einen König, der nach dem plasti- schen Ausdruck des Wojewoden von Siebenbürgen Stephan Bathory, an den Haarzopfen gehalten werden kann2. Die labile Machtstellung des Königs war nicht nur eine Folge seines Charakters, sondern auch der Tatsache, dass er kaum über finanzielle Mittel verfügte. Die Staatskassa war schon zu Zeiten des 1490 verstorbenen Mathias Corvinus leer, und eigene Mittel hatte die Krone kaum. Gleichzeitig aber musste sie riesige Ausgaben bewältigen, wie zum...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.