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Das Modell des vereinfachten Ablehnungsverfahrens

Ein Gegenentwurf zur strafprozessualen Fristenlösung des Bundesgerichtshofs

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Annik Lamshöft

Gegenstand der Arbeit sind Entwicklung und Dogmatik der sogenannten strafprozessualen Fristenlösung des Bundesgerichtshofs. Sie analysiert die Entwicklung dieses Modells in der Rechtsprechung und untersucht ihre dogmatische Vereinbarkeit mit dem geltenden Recht. Die Untersuchungen werden untermauert durch statistische Auswertungen und internationale Rechtsvergleiche. Ursachen und Erscheinungsformen missbräuchlicher Beweisantragstellung im Strafverfahren werden eruiert. Alternative Lösungsmöglichkeiten für die Bekämpfung rechtsmissbräuchlichen Gebrauchs des Beweisantragsrechts werden beleuchtet. Die Arbeit mündet in einen neuen Lösungsvorschlag, dem Modell des vereinfachten Ablehnungsverfahrens, das in der Lage ist, dem Missbrauch des Beweisantragsrechts wirksam zu begegnen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2012/2013 von der Rechtswis- senschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Disser- tation angenommen. Rechtsprechung und Literatur wurden bis Januar 2013 be- rücksichtigt. Die Arbeit entstand während meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl meines Doktorvaters, Prof. Manfred Heinrich. Ihm gilt mein Dank für die Betreuung der Arbeit und die Freiräume, die er mir bei ihrer Erstellung gelassen hat. Prof. Heribert Ostendorf danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Dank schulde ich der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die meine Promo- tion finanziell und ideell mit einem Promotionsstipendium gefördert hat. Mein persönlicher Dank gilt meiner ehemaligen Kollegin Dr. Natalie Willsch für den fachlichen Austausch und die Durchsicht des Manuskripts. Nadja Möller und meinem Vater möchte ich herzlich für die intensive Korrekturarbeit danken. Gleiches gilt in besonderem Maße für Johannes Christian Nissen, der mir stets mit unkonventionellen Ideen, umfangreicher technischer Unterstützung und ei- nem offenen Ohr zur Seite stand. Gewidmet ist die Arbeit meinen Eltern, die mich in meinem Werdegang vorbehaltlos bestärkt haben. Ohne ihre Unterstützung wäre diese nicht entstan- den. Kiel, im Mai 2013 Annik Katrin Lamshöft

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