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Drag-Along Right

Wirtschaftliche Interessen, rechtliche Grenzen und Gestaltung von Mitverkaufsverpflichtungen in der GmbH

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Christoph Lintz

Das Drag along-Recht ist ein aus den USA stammendes Recht, mit dem Gesellschafter gezwungen werden können, ihre Geschäftsanteile auf Verlangen an einen Dritten zu übertragen. Neben dem ursprünglichen Anwendungsfall der Eigenkapitalfinanzierung findet es nunmehr auch in Familien- und Mittelstandsunternehmen Anwendung, um die Unternehmensnachfolge und Mitarbeiterbeteiligungen zu regeln. Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit solcher «Mitverkaufsverpflichtungen» mit dem deutschen Recht in ihrem jeweiligen Anwendungsfall und zeigt Grenzen ihres Inhalts und ihrer Ausübung auf. Für die in der Praxis bedeutsame Vertragsgestaltung enthält die Arbeit Gestaltungsvorschläge und ein Prüfungsschema, mit dem für den Einzelfall eine geeignete Drag along-Klausel entworfen werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................... 17 Einführung ....................................................................................................... 21 I. Gegenstand und Anlass der Untersuchung ................................................ 21 II. Ziel und Gang der Untersuchung ................................................................ 23 Kapitel 1: Grundlagen des Drag along-Rechts ............................................... 25 A. Was ist Drag along? .................................................................................... 25 I. Definition, materieller Inhalt einer Drag along-Vereinbarung .......... 25 II. Hintergrund und die damit verbundene Zielsetzung des Drag along-Rechts .............................................................................. 27 1. Anwendungsfelder ......................................................................... 27 a) Eigenkapitalfinanzierung beim Zielunternehmen (Venture Capital und Private Equity) ....................................... 28 b) Beteiligung zur Zusammenarbeit der Familienmitglieder, Mitarbeiter und Kooperationspartner (Familienunternehmen sowie Joint Venture) ........................... 28 2. Gründe für die Drag along-Klausel ............................................... 29 a) Gesetzliche Gestaltungen ......................................................... 29 b) Wirtschaftsrechtliche Gründe .................................................. 31 c) „Nüchterne“ Gründe ................................................................. 33 3. Die Exitstrategie der Drag along-Klausel ..................................... 33 a) Überblick über grundsätzlich mögliche Exitstrategien ........... 34 b) Die Drag along-Klausel und der mit ihr angestrebte Exit ....... 35 aa) Initial Public Offering ....................................................... 35 bb) Trade sale ........................................................................... 36 cc) Secondary Buyout ............................................................. 37 dd) Management Buy In und Management Buy Out .............. 38 B. Abgrenzung der Drag along-Klausel zu anderen Beendigungsklauseln ... 38 I. (Mit-) Gesellschafter als Käufer (Ausscheiden des Verkäufers) ....... 39 1. Andienungsklausel ........................................................................ 39 2. Vorkaufsrecht ................................................................................. 39 3. Redemption Rights: Put- und Call-Optionen ................................ 40 4. Russian Roulette-Klausel .............................................................. 40 12 5. Texan Shoot out-Klausel ................................................................ 41 II. Dritter als Käufer (gemeinsames Ausscheiden) ................................ 42 1. Drag along ...................................................................................... 42 2. Tag along ........................................................................................ 42 III. Hinauskündigung (Ausscheiden des Hinausgekündigten) ................ 43 IV. Manager- und Mitarbeitermodell (Ausscheiden des Managers und Mitarbeiters) ....................................................................................... 44 V. Kündigung durch Kreditgeber (eventuelles Ausscheiden des Schuldners) ......................................................................................... 44 VI. Einziehung (Ausscheiden eines Gesellschafters) .............................. 45 VII. Unterschiedliche wirtschaftliche Folgen bei...

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