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Erfülltes Leben – AnGebot und Verwirklichung

Vom rechten Verständnis des alten Gebots «Erfüllt die Erde!»- Verantwortung von Kirche und Gesellschaft für die Schöpfung- Mit einem Beitrag von Karol Nandrásky- Eine theologisch-philosophische Textsammlung

Gerhard Loettel

In diesem Buch wird Aufmerksamkeit dafür geweckt, dass der Mensch durchgängig hier und heute eine Weltverantwortung trägt. Ziel ist die weitergehende radikal humanisierende und sozial-nachhaltige Veränderung von Kultur und Zivilisation im Zeitalter der globalen Annäherung von Völkern und Ländern. Dieses Anliegen wird abgeleitet von dem Angebot göttlicher Verheißung in der Botschaft des Jesus von Nazareth. Zufolge dieses Erfüllungsauftrages geht es um Entwicklung zu größerer Menschlichkeit, um demütige Weisheitssuche, um gedeihliches humanes kulturelles Zusammenleben von Menschen und Völkern in einer nachhaltig bewahrten außermenschlichen Mitwelt. Diese garantiert das Weiterbestehen der Menschheit. Aus philosophischer Sicht werden die egozentrischen Verfehlungen und nekrophilen Irrwege der abendländischen Zivilisation beleuchtet und Beispiele für neue biophile kulturelle Wege, verbunden mit Hoffnung auf Zukunft und Öffnung zu Dialogpartnern angeführt.

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Inhalt

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1. Die Not unserer abendländischen Weisheit 15 2. Erfüllet die Erde 29 3. Genetik und Artenvielfalt ökologische 37 und theologische Problemanzeige 3.1 Spiel der Evolution und naturwissenschaftliche 38 Gegenspiel 3.2 Verhältnis von Gangart und Störung 40 3.3 Die Risiken 41 3.4 Was können wir tun? 42 4. Schöpfungsverantwortung ein Proprium der 43 Kirche? Umkehr zur Lebensdienlichkeit 4.1 Warum taucht die Fragestellung auf? 44 4.2 Perspektiven kirchlichen Handelns an der Schöpfung 45 4.3 Diakonie an der Schöpfung und Integration in die 46 Schöpfung 4.4 Die heutige Krise der Welt als Schöpfung 47 4.5 Die Zukunftsgefährdung der lebenden Schöpfung 49 4.6 Das Menschenbild der Bibel und unser 50 Verhältnis zur Mitschöpfung 4.7 Verantwortung und Verantwortliche in der Schöpfung 52 4.8 Grundlagen für kirchliches Handeln heute 53 4.8.1 Die Offenlegung der Nutzungsabsichten des Menschen 53 4.8.2 Umkehr zu einer lebensdienlichen Kultur durch Liebe 54 zur Schöpfung 12 4.8.3 Wie kann Gott das zulassen 55 4.8.4 Das Eigentliche und Spezifische kirchlicher 58 Schöpfungsverantwortung 5. Glauben und Denken 61 ÿ das Überlebensprogramm des Menschen 5.1 Was soll ich da noch glauben? Das ist doch undenkbar 61 5.2 Glauben und Denken ÿ ein Gegensatz 63 5.3 Das andere Denken 64 5.4 Das Verhältnis von rationalem Denken zum Glaube 65 5.5 Das Charakteristische von Glauben und Denken 66 5.6 Hoffnung, Vertrauen und Liebe 67 5.7 Glauben und Denken als zwei Geistesaspekte 68 6. Ein exemplarischer Fall: Alternative 71 oder Kernenergie...

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