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Konzeption und Realisierung eines integrierten Mikroblog-basierten Kommunikationsansatzes für die verteilte Softwareentwicklung

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Lars Klimpke

Heutzutage wird Software zunehmend in verteilten Szenarien entwickelt, sei es durch Mitarbeiter an verschiedenen, weltweit verteilten Standorten oder durch die Zusammenarbeit mit Zulieferbetrieben. Insbesondere die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten stellt nach wie vor ein großes Problem der verteilten Softwareentwicklung dar. Aus diesem Grund wird in diesem Buch ein Mikroblog-basierter Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe die Kommunikation zwischen verteilt arbeitenden Softwareentwicklern verbessert werden kann. Neben der theoriegeleiteten Anforderungserhebung an einen solchen Ansatz stehen die Entwicklung und die systematische Evaluation des Ansatzes im Vordergrund dieses Buches.

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6. Diskussion

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In diesem Kapitel wird zunächst der Forschungsbeitrag dieser Arbeit diskutiert. Anschließend folgt eine methodische Bewertung der Arbeit in Bezug auf die von Hevner et al. (2004) empfohlene Vorgehensweise beim konstruktionswissenschaft- lichen Forschungsansatz. Nach einer Darstellung der Limitationen, denen die Er- gebnisse dieser Arbeit unterliegen, schließt das Kapitel mit einem Ausblick auf zukünftige technische Weiterentwicklungsmöglichkeiten und auf weiterführende wissenschaftliche Studien. 6.1. Forschungsbeitrag Die Entwicklung innovativer Artefakte muss im konstruktionswissenschaftlichen Forschungsansatz stets in Bezug auf den angestrebten Forschungsbeitrag erfolgen. So fordern Hevner et al. (2004): „Effective design science research must provide clear and verifiable contributions in the areas of the design artifact, design foundations and/or design methodologies“ (Hevner et al., 2004, S. 83). In diesem Abschnitt wird daher auf den Forschungsbeitrag dieser Arbeit in Bezug auf die genannten Aspekte eingegangen. Zunächst ist festzuhalten, dass die zugrundeliegenden Anforderungen an den integrierten Kommunikationsansatz im Rahmen der vorliegenden Arbeit theo- riegeleitet aus dem kognitiv-affektiven Modell von Te’eni (2001) abgeleitet wur- den. Dazu wurden zunächst die Eigenschaften der verteilten Softwareentwicklung bewertet und anschließend ermittelt, dass die Kommunikationsstrategien Kon- textualisierung und Kontrolle durch Testen und Anpassen explizit unterstützt werden sollten. Aus dieser Verwendung des KAMOK ergibt sich ein Forschungs- beitrag in zweierlei Hinsicht. 144 6. Diskussion Zum einen wurde das KAMOK bislang von Wissenschaft und Praxis weitge- hend vernachlässigt (vgl. auch Abschnitt 3.1.3). Ein Grund ist sicherlich in dessen großen Umfang und der daraus resultierenden hohen Komplexität des Modells zu sehen....

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