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Autarke Kommunikation

Wissenstransfer in Zeiten von Fundamentalismen

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Matthias Ballod and Tilo Weber

Die Vielfalt der Kommunikationsformen und -anlässe in modernen Gesellschaften beinhaltet Chancen und Risiken gleichermaßen. Kommunikation lässt sich offenbar weder im Schriftlichen noch im Mündlichen beliebig beschleunigen oder verdichten. Eine mögliche Reaktion auf diese Überforderungen ist die Sehnsucht nach radikaler Komplexitätsreduktion – bis hin zur Flucht in Fundamentalismen, die ihrerseits neue Ängste heraufbeschwören. Wie können wir Phänomenen der Unerreichbarkeit kommunikationswissenschaftlich gerecht werden? In welchen gesellschaftlichen Domänen lassen sich Phänomene der kommunikativen Unerreichbarkeit beobachten? Welche Strategien zur Überwindung kommunikativer Unerreichbarkeit werden in der Praxis angewandt? Der Band versammelt Beiträge zum 8. Kolloquium «Transferwissenschaften», die sich aus unterschiedlichen Perspektiven den Problemen kommunikativer Autarkie nähern.

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Inhaltsverzeichnis

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Matthias Ballod / Tilo Weber Kommunikative Unerreichbarkeit und autarke Kommunikation ......................... 1 I. Kommunikative Unerreichbarkeit Gerd Antos Autarke Kommunikation. Ein Plädoyer für „überschaubare Kommunikation“ ........................................... 13 Sabine Pabst / Reinhold Viehoff Anonymität in der Internetkommunikation. „Unerreichbarkeit“ als Problem .......................................................................... 29 Ursula Hasler Roumois Der unerreichbare Besucher. Welches Wissen über die Besucher einer Website sich aus den Suchanfragen gewinnen lässt .................................. 45 II. Domänen des Fundamentalismus Winfried Thielmann Immunisierung gegen Wissen und seinen Transfer – Zu den argumentativen Verfahren der Pseudowissenschaftlichkeit ................... 69 Gesine Lenore Schiewer Von der „unverzichtbaren Kernkraft“ zum „alternativlosen Atomausstieg“. Kognitionslinguistische Überlegungen zur gesellschaftlichen Deutung von Technik und Technikwissen in unternehmerischen und anderen Kontexten ..... 77 Bettina Bock Diskursive Exklusion und „blindes“ Schreiben: Am Beispiel der Kommunikation des DDR-Geheimdienstes ............................ 93 vi Inhaltsverzeichnis Tilo Weber Ethnizität – Konstrukt und gesellschaftliche Realität im politischen Diskurs Kenias........................................................................... 111 III. Strategien der Überwindung von Fundamentalismen Anne Simmerling / Lisa Rhein / Nina Janich (Darmstadt) Nichtwissen, Wissenschaft und Fundamentalismen – Ein Werkstattbericht .... 129 Ina Karg (Göttingen) Gespräche über Bildung. Traditionen – Umbrüche – Widersprüche – Aufklärungen .............................. 157 Daniel Perrin (Winterthur) Integrating Transdisciplinary Action Research ................................................. 177 Halyna Leontiy (Essen) Eine Reise durch ein Integrationslabyrinth – Potentiale des Ethnokabaretts bei der kulturellen Wissensvermittlung am Beispiel der Spätaussiedler in Deutschland ................................................ 191 Gerd Antos (Halle) Linguistische Resonanzforschung. Überlegungen zur Weiterentwicklung der Transferwissenschaft ..................... 223

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