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Streifzüge durch die Welt der Sprachen und Kulturen

Festschrift für Dieter Huber zum 65. Geburtstag-

Series:

Melanie Arnold, Silvia Hansen-Schirra and Michael Poerner

Der Band versammelt Beiträge aus den Bereichen der Sprachwissenschaft, der Kulturwissenschaft und der Translationswissenschaft. Freunde, Kollegen und Schüler gratulieren dem Jubilar, der den Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz innehatte, zu seinem 65. Geburtstag. Die Sammlung zeichnet sich durch die große Bandbreite an behandelten Themen aus, die sich auch in der Lehr- und Forschungstätigkeit des Jubilars widerspiegelt.

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Übersetzer zwischen Sprachen und Wissenschaftskulturen Verbmobil war das größte und ambitionierteste Sprachtechnologieprojekt des 20sten Jahrhunderts – finanziert durch das BMBF und die beteiligten Industrie- partner mit insgesamt ca. 75 Mio. Euro, ein Konsortium mit 30 Partnern und mehr als 300 Wissenschaftlern. Professor Dieter Huber war über die gesamte Projektlaufzeit (1993-2000) der Sprecher der siebenköpfigen internationalen Gutachtergruppe. Verbmobil: Multilinguale Übersetzung von Spontansprache. Das Thema: Der maschinelle Dolmetscher, der für eine eng begrenzte Domäne gesprochene Spon- tansprache erkennt und in einer angemessenen Zeit eine approximativ korrekte Übersetzung in der Zielsprache erzeugt und artikuliert. Die Idee: Durch die in- terdisziplinäre, transkontinentale, multilinguale und modulare Bearbeitung sämt- licher Teilprobleme und die Implementierung eines integrierten Gesamtsystems wird jede einzelne Teildisziplin gestärkt und der resultierende Forschungsproto- typ markiert einen Meilenstein auf dem Weg zum Einsatz von maschinellen Dolmetschern in menschlichen Dialogsituationen. Die politischen Hoffnungen waren enorm, das Commitment der Industrie und der beteiligten Wissenschaftler intensiv. Die Rolle der Gutachter – oder Begleit- gutachter, wie sie genannt wurden – war komplex: Sie sollten die einzelnen For- schungspartner beraten, die wissenschaftliche Arbeit begleiten, aber gleichzeitig dem Ministerium Rückmeldung geben über den Fortschritt und den Grad der wissenschaftlichen Zielerreichung. Die Gutachtergruppe sollte helfen, die Barrie- ren zwischen Forschungsansätzen zu überwinden, sollte die Kooperation zwi- schen Wissenschaft und Wirtschaft ermutigen und die sportliche Konkurrenz des intellektuellen Wettstreits um die bessere Lösung anfeuern. Professor Huber nahm seinen Auftrag an und führte das erfolgreiche Projekt auch auf der Seite der Gutachter zu einem Erfolg....

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