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Streifzüge durch die Welt der Sprachen und Kulturen

Festschrift für Dieter Huber zum 65. Geburtstag-

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Edited By Melanie Arnold, Silvia Hansen-Schirra and Michael Poerner

Der Band versammelt Beiträge aus den Bereichen der Sprachwissenschaft, der Kulturwissenschaft und der Translationswissenschaft. Freunde, Kollegen und Schüler gratulieren dem Jubilar, der den Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz innehatte, zu seinem 65. Geburtstag. Die Sammlung zeichnet sich durch die große Bandbreite an behandelten Themen aus, die sich auch in der Lehr- und Forschungstätigkeit des Jubilars widerspiegelt.

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Torsten Dörflinger: An Ghaeilge i gContae Dhún na nGall: Zur Situation der irischen Sprache in der Grafschaft Donegal

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149 Torsten Dörflinger An Ghaeilge i gContae Dhún na nGall: Zur Situation der irischen Sprache in der Grafschaft Donegal 1 Einleitung Als sich die Republik Irland im Jahre 1937 eine neue Verfassung (Bunreacht na hÉireann) gab und damit die seit 1922 gültige Verfassung des Irischen Freistaa- tes – diese kam inzwischen aufgrund zahlreicher Änderungen einem juristischen Flickenteppich gleich und war zugleich noch stark britisch geprägt – ablöste, blieb der ehemalige Artikel 4, welcher für die irische Sprache damals zum ersten Mal in der Geschichte des Landes einen institutionell gesicherten Rahmen schuf, davon nahezu unberührt. Einzig die Anordnung der Artikel hatte sich verändert, sodass die Stellung der Sprachen Irlands nun unter Artikel 8 fiel. Dort ist zu le- sen: (1) Ós í an Ghaeilge an teanga náisiúnta is í an phríomhtheanga oifigiúil í. (2) Glactar leis an Sacs-Bhéarla mar theanga oifigiúil eile. (1) The Irish language as the national language is the first official language. (2) The English language is recognised as a second official language.1 Obwohl die Sprachenfrage nicht das dominierende Moment in der irischen Re- volutionsbewegung war, stand nach Erlangen der Unabhängigkeit von der briti- schen Krone außer Zweifel, dass dem Irischen nach Jahrzehnten der Unterdrü- ckung eine besondere Stellung zukommen sollte. Hungersnöte, Auswanderungs- bewegungen und das Verbot von Irisch im Schulwesen sowie die pure Notwen- digkeit der englischen Sprache für den sozialen Aufstieg hatten dazu geführt, dass Irisch längst zu einer...

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