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Streifzüge durch die Welt der Sprachen und Kulturen

Festschrift für Dieter Huber zum 65. Geburtstag-

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Edited By Melanie Arnold, Silvia Hansen-Schirra and Michael Poerner

Der Band versammelt Beiträge aus den Bereichen der Sprachwissenschaft, der Kulturwissenschaft und der Translationswissenschaft. Freunde, Kollegen und Schüler gratulieren dem Jubilar, der den Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz innehatte, zu seinem 65. Geburtstag. Die Sammlung zeichnet sich durch die große Bandbreite an behandelten Themen aus, die sich auch in der Lehr- und Forschungstätigkeit des Jubilars widerspiegelt.

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Dora Warth: XLIFF – Eine Einführung in das Dateiformat für Übersetzungen

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277 Dora Warth XLIFF – Eine Einführung in das Dateiformat für Übersetzungen 1 Vorteile eines speziellen Dateiformates für Übersetzungen Übersetzer1 übertragen Texte in eine andere Sprache – und diese Texte können in den verschiedensten Dateiformaten vorliegen. Übersetzungsbüros werben damit, dass sie 25 bis 100 verschiedene Dateiformate bearbeiten können.2 Manche die- ser Dateiformate sind kompliziert aufgebaut und erfordern umfassende Fach- kenntnisse. Einige lassen sich nur mit spezieller Software öffnen. Häufig handelt es sich dabei um Desktop-Publishing Programme, die mehrere hundert Euro teu- er sind. Zwar können Translation Memories3 die wichtigsten Dateiformate einle- sen und ermöglichen so die Übersetzung ohne Originalsoftware. Doch Konver- tierungen sind fehleranfällig und zumindest die Endkontrolle des Layouts ist nicht möglich, ohne dass die jeweilige Software angeschafft wird. Hohe Investi- tionskosten und hohe Anforderungen an das informationstechnische Know-How der Übersetzer sind also die Folge der gegenwärtigen Datei-Vielfalt. Naheliegend ist vor diesem Hintergrund die Idee, ein einheitliches Austausch- format für Übersetzungen zu schaffen, ein einziges Dateiformat speziell für die Belange der Übersetzungsbranche. In dieser schönen neuen Übersetzungswelt bekommen Übersetzer ihre Aufträge immer im gleichen Format zugeschickt. Genaue Kenntnisse dieses einen Formates und eine einzige Software reichen aus, um die verschiedensten Übersetzungsaufträge zu bearbeiten. Und nicht nur das: Auszüge aus der Terminologie- oder Translation-Memory-Datenbank des Auf- traggebers, Glossare und Hinweise zur Übersetzung werden ebenfalls direkt in der einen Datei in immer gleicher Form gespeichert. Natürlich ist diese Übersetzungswelt (noch) eine Utopie – schließlich...

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