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Gustav Mahler – Arnold Schönberg und die Wiener Moderne

Edited By Karl Katschthaler

Der Band versammelt zehn Beiträge einer internationalen und interdisziplinären Tagung, die anlässlich des 100. Todestages von Gustav Mahler und des 60. Todestages von Arnold Schönberg im Dezember 2011 an der Universität Debrecen (Ungarn) stattfand. Musikwissenschaftler, Philosophen und Literaturwissenschaftler aus Ungarn, Österreich und Deutschland werfen nicht nur Schlaglichter auf eine musikpolitische Allianz zwischen zwei Komponisten verschiedener Generationen und die musikästhetischen Verbindungslinien zwischen Gustav Mahler und der Wiener Schule, sondern beschäftigen sich auch mit dem kulturellen Kontext ihres Schaffens, insbesondere mit den literarischen Einflüssen und der eigenen literarischen Produktion sowie ihrer Rezeption im 20. Jahrhundert.

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Vorwort

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Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen auf eine Konferenz zurück, die aus Anlass des 100. Todestages von Gustav Mahler und des 60. Todestages von Arnold Schönberg vom 1. bis zum 3. Dezember 2011 an der Universität Debre- cen stattfand. Veranstaltet wurde diese internationale Tagung unter dem Titel Gustav Mahler – Arnold Schönberg und die Wiener Moderne vom Lehrstuhl für deutschsprachige Literaturen an der Universität Debrecen und der University of Jewish Studies Budapest in Zusammenarbeit mit der Österreich-Bibliothek an der Universität Debrecen. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Fritz Thyssen Stiftung und dem Österreichischen Kulturforum Budapest. Die Ausrichtung der Konferenz war von Beginn an interdisziplinär konzi- piert. Es sollen nicht nur Schlaglichter auf eine musikpolitische Allianz zwi- schen zwei Komponisten verschiedener Generationen und die musikästhetischen Verbindungslinien zwischen Gustav Mahler und der Wiener Schule, sondern auch auf die zahllosen Verbindungsfäden zwischen Mahler, Schönberg und der Literatur, bildenden Kunst und Architektur der Wiener Moderne geworfen wer- den. Willkommen waren daher Beiträge nicht nur zu musikhistorischen und mu- sikästhetischen Fragen in Zusammenhang mit den beiden Komponisten, sondern auch zum kulturellen Kontext ihres Schaffens, neben Philosophie, Wissenschaft, Psychoanalyse, Populärmusik insbesondere auch zu den literarischen Einflüssen und zur eigenen literarischen Produktion sowie zur Religion. In letzterem Zusammenhang tritt bei beiden Komponisten die Frage der jü- dischen Identität und ihr unterschiedlicher Stellenwert bzw. ihre unterschiedli- che Beantwortung im Laufe ihrer Lebenszeit in den Fokus des Interesses. Auch in diesem...

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