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Der Tonhöhenumfang der deutschen und russischen Sprechstimme

Vergleichende Untersuchung zur Sprechstimmlage

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Augustin Ulrich Nebert

Das Sprechen erfolgt durch die artikulatorische Realisation von Lauten und durch prosodische Merkmale, die sich unter anderem im verwendeten Tonhöhenverlauf äußern. Dem Tonhöhenbereich kommt als Ausdrucksmittel und Wikungsfaktor besondere Bedeutung zu und er ist für die logopädische, sprech-erzieherische, phoniatrische und sprachdidaktische Arbeit relevant. Bisher wurde insbesondere die mittlere Sprechstimmlage beschrieben. In dieser Arbeit wird der gesamte Tonhöhenumfang sowie die Häufigkeit der Verwendung einzelner Tonhöhenbereiche betrachtet und die Wirkung eines sensiblen Bereiches für das Deutsche akustisch und auditiv untersucht. Im Russischen wird dieser Bereich anders funktionell verwendet, wodurch Interferenzen in der Wahrnehmung deutsch sprechender Russen möglich sind. Zur Beschreibung wird ein Zusammenhang zwischen Phonationsmodus und dem verwendeten sprachenspezifischen Sprechbereich hergestellt. Die Erkenntnisse dieser Arbeit münden in Empfehlungen für den Deutschunterricht für russische Muttersprachler und für eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Terminologie.

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Danksagung

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Für die umfangreiche Unterstützung bei der Entstehung dieser Arbeit bedanke ich mich bei den Mentorinnen, Gutachterinnen, dem Gutachter und Unterstützenden. In besonderer Dankbarkeit bin ich meiner Betreuerin Frau Prof. Dr. phil. habil. Ursula Hirschfeld verbun- den, die mir die Möglichkeit einräumte, mich näher mit dem Thema zu befassen und mich mit viel Geduld, Verständnis und fachlicher Beratung begleitet hat. Umfangreiche Unterstützung erfuhr ich auch von Frau Prof. Dr. phil. habil. Ludmila Ve- likova, die sich für die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Staatlichen Universität Woronesh einsetzte, wodurch es möglich wurde, dort Untersuchungen durch- zuführen. Mein herzlicher Dank gilt auch meinem Lehrer Prof. Dr. phil. habil. em. Eberhard Stock, der bereits vor meinem Studium das Interesse an der Phonetik geweckt hat. Ich freue mich sehr, dass beide diese Arbeit begutachteten. Für die fachliche Beratung danke ich auch sehr Prof. Dr. phil. habil. Lutz-Christian Anders, der bereits meine Diplomarbeit betreute und mir wichtige Hinweise während des Promotionsprozesses gab. Für die rege fachliche Diskussion über das Thema danke ich herzlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seminars für Sprechwissenschaft und Phonetik, insbesondere Prof. Dr. phil. habil. Ines Bose, Prof. Dr. phil. habil. Baldur Neuber, Dr. phil. Christian Keßler, Dipl.-Ing. Peter Müller, Babett Taubert, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehr- stuhls für Phonetik des Germanistischen Instituts der Staatlichen Universität Woronesh, insbesondere Dr. phil. Elena Petrocenko, Dr. phil. Maria Shurova, Elena Rusina und Wjat-...

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