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Das urheberrechtliche Entstellungsverbot im Umgang mit Originalwerken der bildenden Kunst

Unter besonderer Berücksichtigung der Eigenarten zeitgenössischer Kunst

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Donata von Gruben

Diese Arbeit befasst sich mit dem Recht des Künstlers, Entstellungen und andere Beeinträchtigungen seines Werkes zu verbieten (§ 14 UrhG). Zwar steht dem Eigentümer eines erworbenen Kunstwerkes einerseits grundsätzlich das Recht zu, nach Belieben mit seinem Werkstück verfahren zu dürfen. Andererseits stellt das Kunstwerk gleichzeitig ein geistiges Werk dar, welches als Immaterialgut bis siebzig Jahre nach dem Tod des Künstlers urheberrechtlich geschützt ist. Diese Spannungslage zwischen dem Künstler und denjenigen, die mit seinen Werken umgehen, führt häufig zu Konflikten, insbesondere im Hinblick auf die Vernichtung, die Restaurierung und die Ausstellung vor allem zeitgenössischer Kunstwerke. Im Rahmen dieser Arbeit sollen Lösungen für derartige Konflikte aufgezeigt werden.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis .................................................................................. XIX Abkürzungsverzeichnis ............................................................................ XXXIII Einleitung ........................................................................................................ 1 A. Einführung ................................................................................................ 1 B. Problemstellung ........................................................................................ 2 C. Begriffsbestimmung und Eingrenzung des Problemkreises .................... 4 I. Bildende Kunst ................................................................................... 4 II. Originalwerk ....................................................................................... 4 D. Gang der Arbeit ......................................................................................... 4 Erstes Kapitel: Besondere Aspekte „zeitgenössischer Kunst“ ....................... 7 A. Zum Verständnis des Begriffs der „zeitgenössischen Kunst“ .................. 7 B. Bedeutung der Intention des Urhebers in der zeitgenössischen Kunst .... 9 I. Kritik an der Bedeutung der Intention des Urhebers bei der Interpretation von Werken ............................................................ 9 II. Eigene Kritik an der Forderung des Bedeutungsverlustes der Intention auf urheberrechtlicher Ebene ........................................ 10 III. Zusammenhang zwischen Intention und Gestaltungshöhe ................ 13 C. Die Bedeutung der Originaleigenschaft in der zeitgenössischen Kunst ............................................................................. 16 I. Der Begriff des Originals im Urheberrecht ....................................... 16 II. Autonomisierung der Kunst bis in die Moderne ................................ 18 III. Die Bedeutung der Originaleigenschaft und der Urheberschaft im Bereich der reinen bildenden Kunst im Vergleich zu anderen Werkkategorien ................................................................................... 19 IV. Zunehmende Auflösung des Originalbegriffs durch die Avantgarde .................................................................................... 20 D. Bedeutung des Materials und der künstlerischen Technik in der zeitgenössischen Kunst ....................................................................... 24 E. Bedeutung der Umgebung in der zeitgenössischen Kunst ....................... 25 F. Zusammenfassung .................................................................................... 26 VIII Zweites Kapitel: § 14 UrhG als zentrale Schutznorm gegen Entstellungen und andere Beeinträchtigungen ...................................................................... 29 A. Spannungsverhältnis zwischen Urheberrecht und Sacheigentum ............ 29 B. § 14 UrhG als Ausfluss des Urheberpersönlichkeitsrechts ...................... 29 C. Verhältnis des § 14 UrhG zu anderen änderungsrelevanten Vorschriften .............................................................................................. 31 I. Bearbeitungen und Umgestaltungen, § 23 UrhG ............................... 31 1. Abgrenzung zwischen Bearbeitung und anderer Umgestaltung ................................................................................ 31 a) Abgrenzung nach dem Zweck...

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