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Der deutsche Osten in der Schule

Institutionalisierung und Konzeption der Ostkunde in der Bundesrepublik in den 1950er und 1960er Jahren

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Britta Weichers

Die Ostkunde war ein zentrales Bildungsanliegen in der frühen Bundesrepublik. Sie prägte die Schulbildung in den 1950er und 1960er Jahren entscheidend: Sie gestaltete die Erinnerung an die Vertreibungsgebiete sowie die entsprechenden Geschichts- und Gegenwartsbilder und strebte die Wiedergewinnung der ehemaligen deutschen Ostgebiete an. Zentrale Inhalte dieser Arbeit sind die Institutionalisierung und die inhaltliche Ausgestaltung der Ostkunde sowie ihre gesellschaftlichen Funktionen und Auswirkungen. Der multiperspektivische Ansatz der Studie verknüpft methodisch Diskurs-, Mentalitäts-, Politik- und Bildungsgeschichte miteinander. Sie beschreibt den Weg von entsprechenden Forderungen der Vertriebenenverbände bis zur Verankerung ihrer Inhalte in den westdeutschen Bildungskanon.

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Danksagung

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Die vorliegende Arbeit ist eine leicht überarbeitete Version meiner Dissertation, die im Juli 2011 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vorgelegt wurde. Die Entstehung dieser Arbeit wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von folgenden Institutionen und Personen, denen ich an dieser Stelle herzlich danken möchte. Zunächst bedanke ich mich bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, durch deren finanzielle und ideelle Förderung die Erstellung der Dissertation erst möglich gemacht worden ist. Diese Unterstützung hat es mir ermöglicht, mich voll- ständig auf die Forschung zu konzentrieren. Ebenso möchte ich mich bei meinem Doktorvater Prof. Dr. Hans Henning Hahn (Oldenburg) herzlich für die wissenschaftliche Betreuung und für jede weitere Hilfe, die ich für das Gelingen der Arbeit von ihm erhalten habe, bedanken. Er stand mir immer mit Rat und Tat zur Seite, gewährte mir aber auch ein großes Maß an Frei- heit, das zum Erfolg dieser Arbeit maßgeblich beitrug. Herrn Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Oldenburg) danke ich für die Übernahme der Rolle eines kompetenten Zweitgutachters. Meine Dankbarkeit gilt darüber hinaus den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesarchives in Koblenz, der Hauptstaatsarchive in Düsseldorf, Wiesbaden und Hannover sowie des Staatsarchives in Oldenburg. Auch dem Personal der Landes- und der Universitätsbibliothek Oldenburg und der Universitätsbibliotheken in Köln, Dortmund und Hamburg, deren Bestände ich für die Arbeit genutzt habe, sei herz- lich gedankt. Durch ihr Korrekturlesen und...

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