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Unbegrenzt

Literatur und interkulturelle Erfahrung

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Edited By Michael Hofmann

Interkulturalität ist ein Paradigma, das in den letzten Jahren immer mehr an Aktualität gewonnen hat. Rüdiger Sareika hat während seiner Arbeit an der Evangelischen Akademie Schwerte-Villigst dieses Thema in innovativer und engagierter Weise in die Diskussion gebracht und unzählige Anregungen vermittelt – und dies vor vielen anderen. Dieser Band verdeutlicht mit vielen Beiträgen namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Partnerinnen und Partner der Arbeit Rüdiger Sareikas waren, den Stellenwert interkultureller Erfahrung für die deutsche Literatur und für die aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche und auch kulturpolitische Diskussion.

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Über Grenzen: Armin T. Wegner. Erinnerung an den Schriftsteller, Reisenden, Kriegsgegner und Menschenrechtler: Ulrich Klan

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Über Grenzen: Armin T. Wegner. Erinnerung an den Schriftsteller, Reisenden, Kriegsgegner und Menschenrechtler Ulrich Klan Einen der „mutigsten und weltläufigsten deutschen Schriftsteller“ nannte jüngst Volker Weidermann in der FAZ den lange vergessenen, auch bewusst verdräng- ten Armin T. Wegner, „der unzählige Länder bereiste und fantastische Bücher über seine Reisen schrieb, ein Abenteurer und Weltenfreund“. Meinem Vortrag über den so Gelobten möchte ich zweifachen Dank vorausschi- cken. Zum einen an den Veranstalter für die freundliche Einladung. Zum ande- ren an einen weiteren Referenten dieses Symposiums, der heute als erfolgreicher Schriftsteller zu uns sprach, aber in früheren Zeiten ebenso erfolgreich Verleger war und in dieser Funktion Unschätzbares für die Wiederentdeckung Armin T. Wegners getan hat: Hermann Schulz, seinerzeit Leiter des Wuppertaler Peter Hammer Verlages, besuchte den biblisch alt gewordenen Schriftsteller in den siebziger Jahren in seinem Exil in Italien. Dank seines Engagements ebnete der Peter Hammer Verlag kurz vor dem Tod des Dichters dessen Erinnerung vor allem mit zwei Armin-T.-Wegner-Anthologien den Weg: „Fällst Du, umarme auch die Erde“ (1974) und „Odyssee der Seele“ (1976). Armin T. Wegner – Menschenrechtler und Rebell der Gewaltlo- sigkeit Dr. jur. Armin Theophil Wegner, geboren 1886 in Elberfeld, gestorben 1978 im Exil in Rom, übersprang schon als Student manche „Schubladen“-Grenzen, die das Bildungs- und Gesellschaftssystem für junge Menschen bereithielt. So etwa die zwischen „schöner Literatur“ und „Rechtsordnung“. Der schwärmerische und schon früh recht originelle Dichter promovierte in den Rechtswissenschaf- ten ausgerechnet...

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