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Spannungsfelder: Literatur und Gewalt

Tagungsband des 3. Studierendenkongresses der Komparatistik

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Edited By Thomas Erthel, Christina Färber, Nicolas Freund and Elisa Leroy

Warum beschäftigt sich Literatur mit Vernichtung? Engen die Regeln einer Ästhetik Literatur gewaltsam ein? Wie übt Propaganda Gewalt aus, und ist nicht auch Deutung immer ein Gewaltakt? Kann Literatur mit den ihr eigenen Mitteln Gewalt verhandeln – oder ist Gewalt das schlechthin Unvermittelbare? Gewalt wird an Literatur verübt, Gewalt wird in Literatur dargestellt, Gewalt wird durch Literatur selbst ausgeübt. Der vorliegende Tagungsband zum 3. Studierendenkongress der Komparatistik 2012 versammelt ausgewählte Beiträge, die diesen Fragen durch detaillierte Analyse zahlreicher literarischer Texte jenseits nationaler, epochaler und medialer Grenzen nachgehen. Darüber hinaus zeigen sie, inwiefern das Spannungsfeld Literatur und Gewalt zur theoretischen Reflexion über die Methoden der Komparatistik und das Medium Literatur selbst einlädt.

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Angaben zu den Autorinnen und Autoren

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Katharine Anne Apostle absolvierte 2008 ihr Studium der Komparatistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und studiert derzeit Japanologie, Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Anglophone Literatures and Cultures an der Universität Wien. Ihre Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle zwischen experimenteller Lyrik, Übersetzung und Literaturtheorie. Reinhard Babel hat an der LMU München Neuere Deutsche Literatur, Philoso- phie und Theaterwissenschaft studiert. Nach seiner Tätigkeit als DAAD-Lektor in Chile promoviert er derzeit im Rahmen des Promotionsstudiengangs Litera- turwissenschaft (ProLit) an der LMU München zum Thema „Her-meneutiken der Übersetzung. Die literarische Darstellung der Translation“. Swetlana Boos studierte Komparatistik und Slawistik an der LMU München sowie Musiktheater-Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Mitarbeit an Opern-Produktionen u.a. an der Bayerischen Staatsoper München. Forschungsschwerpunkte: russische Literatur des 20. Jahrhunderts, russischer Film, Literatur und Psychoanalyse, Oper. Thomas Erthel studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Anglistik an der LMU in München. Forschungsinteressen: Literatur der frü- hen Neuzeit und des 18. und 19. Jahrhunderts, Postkolonialismus, Autorschafts- und Fiktionstheorien, Gespenster (und ähnliche Figuren), Körperdiskurse, Glo- balisierungstheorie. Gegenwärtig beginnt er seine Promotion im Rahmen des DFG-Gradudiertenkollegs „Funktionen des Literarischen in Prozessen der Glo- balisierung“ zum Thema „Die Welt als Körper“. Christina Färber studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissen- schaft und Neuere Deutsche Literatur an der LMU München. Ihre Forschungs- schwerpunkte sind (außerirdische) Formen von Fremdheiten, Raumtheorie, Postkolonialismus und Osteuropa sowie postmoderne Ethik im Film. Zurzeit bereitet sie eine Promotion über Erzählungen des Todes in deutsch-, englisch- und russischsprachigen...

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