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Die Stellung des Kindes in auf Einvernehmen zielenden gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren in Kindschaftssachen

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Natalie Ivanits

Kindschaftsverfahren, Einvernehmen, Mediation. Aber wo bleibt das Kind? Rechtfertigt eine Einigung der Eltern das Absehen von der Kindesanhörung? Kann ohne die persönliche Beteiligung des Kindes die Wahrung seiner Interessen sichergestellt werden? In dieser Arbeit werden zum einen die rechtlichen Anforderungen an die Kindesanhörung untersucht, zum anderen humanwissenschaftliche Erkenntnisse aus der Scheidungsforschung und der Entwicklungspsychologie ausgewertet. Sinn und Zweck der Kindesbeteiligung sowie die Möglichkeiten und Grenzen von Einvernehmen werden herausgearbeitet und schließlich Anforderungen an das Verfahren aufgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ............................................................................................................ 27 Teil 1: Begriffsbestimmungen .......................................................................... 31 A. Der Begriff Kindschaftssachen ..................................................................... 31 B. Der Begriff Einvernehmen ............................................................................ 32 C. Kindeswille und Kindeswohl ........................................................................ 32 D. Indirekte und direkte Einbeziehung .............................................................. 35 Teil 2: Rechtsgrundlagen für die Beteiligung des Kindes ............................. 39 A. Entwicklung von Kinderrechten ................................................................... 39 B. Rechtsgrundlagen für die Beteiligung des Kindes ........................................ 41 I. UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) ............................................. 42 1. Allgemeines zur UN-Kinderrechtskonvention ............................... 42 2. Die Bundesrepublik Deutschland und die Kinderrechtskonvention .................................................................. 44 3. Die Individualbeschwerde .............................................................. 45 4. Berücksichtigung des Kindeswillens (Art. 12 UN-KRK) .............. 46 a. „Alle das Kind berührenden Angelegenheiten“ (Art. 12 Abs. 1 UN-KRK) ........................................................ 47 i. „Fähigkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden“ (Art. 12 Abs. 1 UN-KRK) .................................................. 48 ii. Alter und Reife des Kindes ................................................. 49 iii. Recht des Kindes auf freie Äußerung der Meinung ........... 50 iv. Berücksichtigung des Kindeswillens in angemessener Weise ........................................................... 51 b. Im Gerichtsverfahren (Art. 12 Abs. 2 UN-KRK) ..................... 51 i. Unmittelbare Anhörung oder durch einen Kindesvertreter (Art. 12 Abs. 2 UN-KRK) ........................ 53 14 ii. Im Einklang mit den innerstaatlichen Verfahrensvorschriften ....................................................... 54 c. Anforderungen an die das Kind anhörende Person und an die Durchführung der Anhörung .............................................. 54 d. Die Kindeswille-Kindeswohl-Debatte nach der UN-KRK ...... 56 5. Respektierung des Elternrechts (Art. 5 UN-KRK) ......................... 57 6. Bekanntmachung der Konvention (Art. 42 UN-KRK) ................... 57 7. Anforderungen des Art. 12 UN-KRK an die Einbeziehung des Kindes bei Einvernehmen ............................................................... 58 II. Europäisches Übereinkommen über die Ausübung von Kinderrechten (EÜAK) und EU-Grundrechtecharta ............................ 58 1. Europäisches Übereinkommen über die Ausübung von Kinderrechten vom 25....

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