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Webradio-Streamripping

Eine neue Form der Musikpiraterie?- Eine Untersuchung des urheberrechtlichen Rahmens für Webradios und der Schranke der Privatkopie

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Aileen Prill

Neben Filesharing ist Streamripping, das Kopieren von gestreamten Inhalten, eine attraktive Quelle für kostenlose Musik geworden. Die Publikation widmet sich der Frage, ob diese Form des digitalen Kopierens ein Fall von Musikpiraterie ist, der schon de lege lata verboten ist oder zumindest de lege ferenda verboten gehört. Es wird am Beispiel Webradio untersucht, welche Verwertungsrechte, insbesondere der öffentlichen Wiedergabe (§§19a, 20 UrhG), für Streamingdienste zu lizenzieren sind. Zudem wird die Anwendbarkeit der Schranke der Privatkopie (§ 53 UrhG) auf Streamripping geprüft und im Lichte des urheberrechtlichen Dreistufentests und der EuGH-Rechtsprechung zum gerechten Ausgleich die Notwendigkeit ihrer Einschränkung diskutiert. Ein Regelungsvorschlag für § 53 UrhG wird entwickelt.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Juni 2012 von der juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechung wurden im Wesentlichen bis Juni 2013 berücksichtigt. Mein herzlicher Dank gilt zunächst meinem geschätzten Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Gerald Spindler, für die freundliche Aufnahme und die schöne Zeit an seinem Lehrstuhl und die interessanten Projekte, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin betreuen durfte. Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Prof. Dr. Andreas Wiebe für die schnelle Erstellung des Zweitgutachtens. Ein großer Dank gilt weiterhin Herrn Dr. Gerd Kastendieck und dem Vorstand der Dr. Giesing-Stiftung für die großzügige finanzielle Un- terstützung der Veröffentlichung dieser Arbeit. Besonders danken möchte ich außerdem meinen Freunden, die mich bei die- sem Projekt begleitet haben. Nennen möchte ich meinen Schulfreund Henning, der mir nicht nur bei Fragen zum technischen Hintergrund zur Seite gestanden hat, sondern stets auch ein offenes Ohr für die sonstigen Sorgen im Leben hatte. Lena und Monika danke ich, dass sie sich trotz starker beruflicher Einbindung bzw. eigener Promotion immer die Zeit für konstruktive fachliche Diskussionen und das Korrekturlesen meiner Arbeit genommen haben. Außerdem danke ich Alexandra und Frau Floerke. Beide waren mir mit wichtigen Hinweisen zu den unzähligen Formalitäten und als Anlaufstelle für Fragen des Doktorandendaseins eine unschätzbare Hilfe. Mehr als Dank aber schulde ich meinem Freund Giosino, der mich vor...

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