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Quotale Gesellschafterhaftung

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Katharina Engels

Die Arbeit befasst sich mit der quotalen Haftung der Gesellschafter einer Publikumspersonengesellschaft, insbesondere einer Fonds-GbR. Im Fall einer betragsmäßigen Begrenzung der Haftung sind die Anleger besser gestellt als bei einer nur prozentualen Haftungsbeschränkung. Die Haftungsquoten sind stets an dem durch Tilgungsleistungen der Gesellschaft und Verwertungserlöse gesunkenen aktuellen Stand der Gesellschaftsverbindlichkeit zu bemessen. Die Gläubiger können wählen, ob sie als erstes Gesellschafter persönlich in Anspruch nehmen oder die Zwangsvollstreckung in das Fondsgrundstück betreiben. Befriedigt ein Gesellschafter den Gläubiger im Umfang seiner Haftungsquote an der aktuellen Verbindlichkeit, geht die Gläubigerforderung gemäß § 774 Abs. 1 S. 1 BGB analog in entsprechendem Umfang auf den Gesellschafter über. Da die quotal beschränkte Haftung der Anleger bewirkt, dass sie nur als Teilschuldner für die Gesellschaftsverbindlichkeiten haften, bestehen ähnlich wie bei der Partenreederei und der Wohnungseigentümergemeinschaft grundsätzlich keine Freistellungs- und Rückgriffsansprüche der Anleger untereinander.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im März 2012 von der Juristischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als Dissertation angenommen. Sie befindet sich auf dem Stand Februar 2012. Die mündliche Prüfung fand am 17. und 18. Juli 2012 statt. Zunächst möchte ich meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Hanno Merkt, LL.M. für die Betreuung der Arbeit danken. Außerdem danke ich Herrn Prof. Dr. Boris Paal, M. Jur. für die schnelle Erstellung des Zweitgutachtens. Ganz besonders möchte ich mich bei meinen Eltern bedanken, die mir das Studium ermöglicht und mich auch während der Promotion weiter unterstützt haben. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet. Mein Dank richtet sich außerdem an alle meine Freunde, die durch anre- gende Gespräche und Korrekturlesen zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben. Frankfurt am Main, 30. April 2013 Katharina Engels

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