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Die Änderungskündigung im Lichte des Verhältnismäßigkeitsprinzips

Tatsächliches Potential und rechtliche Grenzen

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Martin Kalf

Die Untersuchung behandelt die Änderungskündigung im Arbeitsrecht. Nach der Darstellung der wesentlichen Grundzüge des Rechtsinstituts folgt die dogmatische Grundlegung des Verhältnismäßigkeitsprinzips, das im Kündigungsschutzrecht besondere Bedeutung erlangt. Das Verhältnismäßigkeitsprinzip ist der hinter den wesentlichen Rechtsproblemen der Änderungskündigung stehende Rechtsgrundsatz. Dieser bestimmt die Frage des Maßstabs bei der Rechtmäßigkeitsüberprüfung, die Sozialauswahl bei der betriebsbedingten Änderungskündigung, die Reichweite des Vorrangs der Änderungs- vor der Beendigungskündigung und schließlich das viel diskutierte Problem der sogenannten überflüssigen Änderungskündigung. Diesen Problemen widmet sich die Untersuchung unter Anknüpfung an das Verhältnismäßigkeitsprinzip.

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Inhaltsverzeichnis

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§ 1 Einleitung ..................................................................................................................... 11 I. Einführung in die Untersuchung ...................................................................................... 11 II. Gang der Untersuchung .................................................................................................. 14 § 2 Die Änderungskündigung im Überblick ..................................................................... 15 I. Rechtsgeschichtlicher Hintergrund .................................................................................. 15 II. Wesensmerkmale der Änderungskündigung .................................................................. 19 1. Kündigungserklärung und Änderungsangebot ............................................................ 20 2. Zusammenhang zwischen Kündigungserklärung und Änderungsangebot ................. 22 III. Reaktionsmöglichkeiten des Arbeitnehmers ................................................................. 24 IV. Erscheinungsformen der Änderungskündigung ............................................................ 27 1. Ordentliche und außerordentliche Änderungskündigung ........................................... 27 2. Offensive und defensive Änderungskündigung .......................................................... 29 3. Anerkennung einer ordentlichen Änderungskündigung mit sofortiger Wirkung? ...... 30 V. Abgrenzung zu anderen Gestaltungsmitteln ................................................................... 34 1. Direktionsrecht ............................................................................................................ 34 2. Widerrufsvorbehalt ...................................................................................................... 36 3. Freiwilligkeitsvorbehalt .............................................................................................. 38 4. Teilkündigung ............................................................................................................. 42 VI. Betriebsverfassungsrechtliche Fragen bei der Änderungskündigung ........................... 45 1. Unterrichtungs- und Anhörungspflicht nach § 102 Abs. 1 S. 1 BetrVG .................... 45 2. Beteiligung nach § 99 BetrVG .................................................................................... 47 VII. Änderungskündigungsschutz außerhalb des KSchG ................................................... 50 § 3 Das Verhältnismäßigkeitsprinzip im Kündigungsschutzrecht .................................... 53 I. Einleitung ......................................................................................................................... 53 II. Kritik an der Heranziehung des Verhältnismäßigkeitsprinzips ...................................... 56 III. Anwendbarkeit des Verhältnismäßigkeits-prinzips im Kündigungsschutzrecht .......... 57 IV. Subsidiarität des allgemeinen Verhältnismäßigkeitsprinzips ....................................... 59 V. Gesetzliche Verankerungen des Verhältnismäßigkeitsprinzips im Kündigungsrecht ... 61 VI. Modifikation des Erforderlichkeitsgrundsatzes durch die Rechtsprechung ................. 64 VII. Das Verhältnismäßigkeitsprinzip außerhalb des Anwendungsbereichs des KSchG ... 67 VIII. Fazit ............................................................................................................................ 68 § 4 Die soziale Rechtfertigung der Änderungskündigung ................................................ 69 I. Einleitung ......................................................................................................................... 69 II. Prüfungsmaßstab bei der Änderungskündigung ............................................................. 70 1. Änderungstheorie ........................................................................................................ 72 8 2. Beendigungstheorie ..................................................................................................... 73 3. Ansicht Hromadkas ..................................................................................................... 74 4. Differenzierende Ansichten ......................................................................................... 76 a)...

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