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Die Grazie tanzt

Schreibweisen Christoph Martin Wielands

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Edited By Miriam Seidler

«Die Kinder des Geistes werden schnell und mit Vergnügen gezeuget;» schreibt Christoph Martin Wieland im April 1758 an seinen Freund, den Mediziner Johann Georg Zimmermann, «aber dann folget viel Mühe und Arbeit, sie zu bilden, zu polieren und zur Reiffe zu bringen.» Dieses Ringen um die formale Gestaltung und ästhetische Wirkung seiner Werke spielt für Wieland eine große Rolle, wird aber in der Forschungsliteratur kaum beachtet. Aus Anlass des 200. Todestages des Autors im Jahr 2013 erkundet dieser Sammelband die Vielfalt der Schreibweisen im Werk des Aufklärers und ermöglicht damit einen Blick auf bislang unbekannte Facetten des umfangreichen Werkes.

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Die Grazie tanzt. Einleitende Überlegungen .................................................................................... 9 ERPROBUNG VON SCHREIBSTRATEGIEN JULIA STEINER Das Prosimetrum in Wielands Grazien als verlebendigende Schreibweise ....... 33 KRISTIN EICHHORN Von Bodmer zu Hamilton. Die „abentheurliche Composition“ in Wielands Idris (1768) ............................. 47 ANDREA SCHÜTTE Der Zuschnitt der Aufklärung: ›decisio‹ und ›incisio‹ in Wielands frühen Verserzählungen ...................................................................... 59 LIEBE ALS DIDAXE UND LIEBE ALS ROMAN RALF GEORG CZAPLA „Carmen et error“? Christoph Martin Wielands eigenwillige Rezeption der erotischen Lehrdichtung Ovids ..................................................................... 79 DERRICK R. MILLER Wieland’s Parodistic, Exuberant, and Self-Conscious Post-Seraphic Erotic Style .................................................. 99 ANDREAS BECK Ästhetische Erziehung zur Promiskuität – die Geschichte des Prinzen Biribinker im Textgefüge des Don Sylvio von Rosalva ..................................................................................... 115 ERZÄHLSTRATEGIEN IM ROMAN NICKI PETER PETRIKOWSKI Formen der Zeit in Christoph Martin Wielands Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva ...................................................... 133 KLAUS MANGER Schauspielfieber in Abdera. Das dritte Buch in Wielands Geschichte der Abderiten ................................... 153 8 RUTH NEUBAUER-PETZOLDT Anthropologie und Ästhetik in Christoph Martin Wielands Agathodämon (1796–1799) ............................................................................... 171 SCHREIBEN ALS GESPRÄCH FRANK ZÖLLNER Dialogische Formen im Frühwerk Christoph Martin Wielands ....................... 197 MISIA SOPHIA DOMS Imitation, Partizipation, Metareflexion. Rollenangebote an den Leser in Christoph Martin Wielands Euthanasia. Drey Gespräche über das Leben nach dem Tode (1805) ............. 215 JUTTA HEINZ Kosmopolitismus versus Parteigeist – Ästhetische Erziehung zur politischen Urteilskraft in Wielands Essays zur Französischen Revolution ........................................... 237 STIMMEN IM TEXT. SPIEL MIT MEHRSTIMMIGKEIT UND DIGRESSIONEN ELKE PFITZINGER Ohrenspiel und Ohrengift. Die gesellige Mehrstimmigkeit in Wielands Versdichtungen ........................... 259 MAGNUS WIELAND „Circumherumschweifung“ Christoph Martin Wielands abschweifende Schreibweise ................................ 273 MATTHIAS BICKENBACH...

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