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Die ontologische Wende der Hermeneutik

Heidegger und Gadamer

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Wei-Ding Tsai

Kernpunkt dieser Arbeit ist die ontologische Wende der Hermeneutik und ihre Bedingungen der Möglichkeit. Die Hauptthese ist: Die ontologische Wende beginnt zwar mit Heidegger, wird aber von Gadamer vollbracht. Sie vollendet sich nicht beim frühen Heidegger, weil er nur die Einheit von Sein und Verstehen klar erschließt, aber das Wesen der Sprache nicht ausreichend erklärt. Sie vollendet sich auch nicht beim späten Heidegger, weil er zwar die Einheit von Sein und Sprache bestätigt, aber das individuelle Verstehen ausschließt. Durch Gadamers Interpretation der Phronesis gilt seine philosophische Hermeneutik als das faktische Ergebnis der ontologischen Wende der Hermeneutik, und auch als eine verbesserte Theorienversion der Heideggerschen Hermeneutik(en) in der Geschichte der Hermeneutik.

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Danksagung

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An dieser Stelle sei ganz herzlich meiner ganzen Familie gedankt, die mich während meines langjährigen Studiums in Philosophie immer unterstützt hat. Mein ganz besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Wilhelm Vossen- kuhl. Durch seine umfassende Unterstützung in allen Bereichen hat diese Arbeit erst entste- hen können. Er hat mit mir immer viel Geduld gehabt und mir Zeit gegeben, die ich brauch- te, so dass ich meinem langsamen Lese- und Schreibtempo gemäß schließlich mein Bestes zeigen konnte. Herrn Prof. Dr. Thomas Buchheim und Frau Prof. Dr. Anne Koch als zweitem und drittem Prüfer meiner Disputation möchte ich auch herzlich danken. Ihre Kritiken, Kommentare und Zuspruch gaben mir die Möglichkeit, meine Arbeit noch einmal zu durchdenken. Viele Do- zenten, deren Lehrveranstaltungen ich während meines Promotionsstudiums besucht habe, haben mich zu einer Erweiterung meines akademischen Horizonts motiviert und ermutigt. Ihnen allen voran den Herren Prof. Dr. Reinhard Brandt, Prof. Dr. Daniel von Matuschka, Prof. Dr. Richard King und Dr. Alfred Denker, bin ich zu tiefstem Dank verpflichtet. Hervorheben möchte ich noch den DAAD und die Hanns-Seidel-Stiftung, ohne deren fi- nanzielle Förderung mein Studium in Deutschland wahrscheinlich nicht realisierbar gewesen wäre. Zahlreichen Freunden, die mir inzwischen Beistand geleistet und meine Dummheit und Unschicklichkeit im Alltag ertragen haben, könnte ich hier leider nicht einzeln und ausdrück- lich danken. Ihre warmen und treuen Freundschaften werde ich trotzdem nie vergessen. Wenn aber ich einige davon unbedingt erwähnen sollte, dann...

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