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Die ontologische Wende der Hermeneutik

Heidegger und Gadamer

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Wei-Ding Tsai

Kernpunkt dieser Arbeit ist die ontologische Wende der Hermeneutik und ihre Bedingungen der Möglichkeit. Die Hauptthese ist: Die ontologische Wende beginnt zwar mit Heidegger, wird aber von Gadamer vollbracht. Sie vollendet sich nicht beim frühen Heidegger, weil er nur die Einheit von Sein und Verstehen klar erschließt, aber das Wesen der Sprache nicht ausreichend erklärt. Sie vollendet sich auch nicht beim späten Heidegger, weil er zwar die Einheit von Sein und Sprache bestätigt, aber das individuelle Verstehen ausschließt. Durch Gadamers Interpretation der Phronesis gilt seine philosophische Hermeneutik als das faktische Ergebnis der ontologischen Wende der Hermeneutik, und auch als eine verbesserte Theorienversion der Heideggerschen Hermeneutik(en) in der Geschichte der Hermeneutik.

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Siglenverzeichnis

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Zitate aus Gadamers Texten werden meistens nach der Taschenbuchausgabe seiner zehn- bändigen Gesammelten Werke (GW) mit Band- und Seitenzahl nachgewiesen. Die Schriften Heideggers werden im Prinzip nach den folgenden angegebenen Ausgaben durch Siglen gekennzeichnet, wenn sie nicht nach seiner Gesamtausgabe (GA) zitiert werden. EHD Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung. 6. Auflage. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 1996. EM Einführung in die Metaphysik. 2. Auflage. Tübingen: Niemeyer, 1958. G Gelassenheit. Pfullingen: Günther Neske, 1959. H Holzwege. 4. Auflage. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 1963. N I Nietzsche. Erster Band. Pfulingen: Günther Neske, 1961. PIA Phänomenologische Interpretation zu Aristoteles. Günther Neumann (Hrsg.). Stuttgart: Reclam, 2002. SdD Zur Sache des Denkens. 2. Auflage. Tübingen: Niemeyer, 1976. SuZ Sein und Zeit. 17. Auflage. Tübingen: Max Niemeyer, 1993. VuA Vorträge und Aufsätze. Pfullingen: Günther Neske, 1954. W Wegmarken. 2. Auflage. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 1978.

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