Show Less

Sprache und Musik

Hommage an Georg Heike

Series:

Edited By Ulrike Groß and Michael Thiergart

Diese Festschrift ist als Hommage an Georg Heike von zweien seiner Schüler entstanden. Im Zentrum von Heikes Schaffen standen Wissenschaft und Kunst, Sprache und Musik: Georg Heike hat Schallforschung immer fachübergreifend gesehen und betrieben. Während er das Institut für Phonetik der Universität zu Köln leitete, standen die Türen Wissenschaftlern und Künstlern gleichermaßen offen. Diese Offenheit soll dieser Band widerspiegeln, in dem Kompositionen und wissenschaftliche Texte nebeneinander stehen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Harald Muenz: Das Zungenbuch für drei phonetische Stimmen Nr. 4: Heisze Fusionen (2013)

Extract

69 Das Zungenbuch für drei phonetische Stimmen Nr. 4: Heisze Fusionen (2013) ! Harald Muenz, Köln/London Text aus: Christian Filips. "Heiße Fusion mit Menetekel", aus: ders., 2010. Hei- ße Fusionen, herausgegeben von Urs Engeler. roughbook 005. Berlin und Hol- derbank SO: http://roughbooks.ch Diese Partitur für drei solistische Sprechstimmen kann mit jeder Kombination von Stimmlagen aufgeführt werden, solange diese mit einer „hohen“ (1.), „mitt- leren“ (2.) und „tiefen“ (3.) Sprechstimmlage korrespondieren. Innerhalb der Notenzeilen sind keine konkreten Tonhöhen oder Intervalle ge- meint: Die mittlere der fünf Linien bedeutet die normale, unforcierte Sprechton- höhe; davon ausgehend gibt die oberste Linie eine individuell sehr hohe, die un- terste Linie eine individuell sehr tiefe Stimmlage an. Die phonetischen Zeichen folgen der IPA in der Version von 1999 (vgl. The International Phonetic Associ- ation (hg.), 1999. Handbook of the International Phonetic Association. Cambridge: Cambridge University Press.) Für die Aufführung ist es sehr wichtig, daran zu denken, dass phonetische Nota- tion keine Wortgrenzen kennt und von Sprache als einem kontinuierlichen „le- gato“-Fluss ausgeht: zwischen Lautgruppen („Silben“?) sollte nur bei Pausen abgesetzt werden, und glottale Plosive vor Vokaleinätzen sollten immer vermie- den werden, wo sie nicht notiert sind. Quadratische Notenköpfe bezeichnen vollständig stimmlose Segmente oder Gruppen. Es kann in der Regel nur ein Phon pro Lautgruppe durch das Doppelpunktzei- chen gelängt sein (Ausnahme ist der alveolare Trill [r], der mitunter besonders 70 hervorgehoben werden soll.). Längungen kommen bei Lauten aller Artikulati-...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.