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Verhandlungsgesteuerte Sanierung durch den prepackaged plan

Das Planinitiativrecht des Schuldners aus § 218 Abs. 1 S. 2 InsO als Ausgangspunkt steuer- und planbarer Gestaltungsprozesse

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Sebastian Müller

Von der Ausschöpfung der von der Insolvenzordnung bereitgestellten Sanierungsoptionen sieht die Vielzahl der Schuldner aus Angst vor dem absoluten Kontrollverlust ab. Dabei stellt die InsO mit dem Planinitiativrecht aus § 218 Abs. 1 S. 2 InsO die Möglichkeit bereit, schon vor dem formellen Insolvenzverfahren einen vollständigen Insolvenzplan auszuarbeiten und mit den Gläubigern abzustimmen. In der Praxis hat sich hierfür der Begriff des prepackaged plan etabliert. Die Arbeit setzt sich mit dessen Grundlagen, Anforderungen, Chancen und Risiken auseinander. Es erfolgt eine eingehende Analyse seiner Gestaltungspotentiale im Hinblick auf das Insolvenzverfahren, orientiert an der für den sanierungswilligen Schuldner erstrebenswerten Perspektive der Steuerung und Planbarkeit.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ................................................................................................................ 5 Einleitung und Vorgehensweise ....................................................................... 15 A. Einleitung ............................................................................................... 15 B. Vorgehensweise ..................................................................................... 17 1. Teil: Das schuldnerische Planinitiativrecht ............................................... 19 A. Der Insolvenzplan als Sanierungsinstrument der InsO ........................... 19 B. Das Planinitiativrecht des Schuldners .................................................... 20 I. Das Planinitiativrecht als Element der Verfahrenslenkung ............. 20 II. Bedeutung und Grenzen des schuldnerischen Planinitiativrechts ...... 22 1. Bedeutung des schuldnerischen Planinitiativrechts ................... 22 2. Rechtliche Grenzen des schuldnerischen Planinitiativrechts ..... 23 3. Praktische Grenzen des schuldnerischen Planinitiativrechts ...... 25 C. Das Planinitiativrecht des Schuldners aus § 218 Abs. 1 S. 2 InsO ......... 28 I. Ausgangspunkt ................................................................................ 28 II. Sichtweise des Gesetzgebers und der Literatur ............................... 29 III. Grundsätzliche Bedeutung des Planinitiativrechts aus § 218 Abs. 1 S. 2 InsO ..................................................................... 32 IV. Bedeutung des Planinitiativrechts aus § 218 Abs. 1 S. 2 InsO für den Schuldner ............................................................................. 33 V. Verhältnis zum Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO .............. 36 D. Der prepackaged plan ............................................................................. 39 I. Ausgangspunkt ................................................................................ 39 II. Begriff.............................................................................................. 39 III. Grundlagen im US-amerikanischen Recht....................................... 42 1. Ausgangspunkt ........................................................................... 42 2. Bedeutung des US-amerikanischen für das deutsche Insolvenzrecht ............................................................................ 42 3. Das Planinitiativrecht im US-amerikanischen Recht ................. 43 4. Rechtliche Grundlagen des prepackaged plan............................ 45 8 IV. Der prepackaged plan in der US-amerikanischen Sanierungs- praxis ............................................................................................... 47 V. Konsequenz für das deutsche Verständnis des prepackaged plan ...... 49 1. Analyse des US-amerikanischen Modells .................................. 49 2. Konsequenz für die Möglichkeit aus § 218 Abs. 1 S. 2 InsO .... 52 a) Außergerichtliche Sanierung ................................................ 52 b) Prepackaged plan .................................................................. 54 (1) Der pre-voted plan im deutschen Recht ........................ 54 (a) Der Ansatz von Madaus ....................................... 54 (b) Zulässigkeit ........................................................... 55 (c) Stellungnahme ...................................................... 56 (2)...

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