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Übersetzungsfehler. Eine kritische Betrachtung aus der Sicht der anthropozentrischen Translatorik

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Martyna Szczyglowska

Die Arbeit stellt den Übersetzungsfehler in den Mittelpunkt der Betrachtung. Den Anlass dazu gab das Fehlen eines tiefgründigen translatorischen Bezugsrahmens. Die Problematik der Übersetzungsfehler wird aus der Sicht verschiedener translatorischer und linguistischer Ansätze untersucht. Ausschlaggebend für die durchgeführte Diskussion ist der Ansatz der anthropozentrischen Linguistik. Das Beschreiben von theoretischen Modellen geschieht aber nicht als Selbstzweck. Im Vordergrund der durchgeführten Auseinandersetzung mit dem Übersetzungsfehler steht stets die Übersetzungspraxis.

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Einleitung

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In die Forschungsoptik der vorliegenden Arbeit wird der Übersetzungsfehler aus der Sicht der anthropozentrischen Translatorik mit einem besonderen Fokus des Interesses auf die fachbezogenen Übersetzungsleistungen und ihre Bewertung aufgenommen. Anzumerken gilt, dass die anthropozentrische Translatorik sich deutlich durch alle Überlegungen hinzieht. Den Anstoß, den Übersetzungsfehler in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen, gab das Fehlen eines Bezugsrah- mens als eine direkte Folge keiner allgemeinen Übereinstimmung der Wissen- schaftler in diesem Punkt. Zwar bewegt sich diese Arbeit auf keinem Neuland, versucht sie allerdings zu zeigen, dass die aufgeworfene Frage viel differenzier- ter angelegt werden kann. Die Betrachtung des Übersetzungsfehlers aus ver- schiedenem Blickwinkel offenbart nicht nur sein großes Forschungspotenzial, sondern verlangt unterschiedliche Ansätze heranzuziehen und auf ihre gegensei- tige Affinität bzw. Interdependenz hinzuweisen. Wie bereits angedeutet, kommt es in dieser Arbeit zu einem Zusammentref- fen von unterschiedlichen Ansätzen, die es meines Erachtens bisher vermocht haben, verlässliche Angaben zu liefern und eine intersubjektive Sicht auf die gestellte Frage zu gewinnen. Eine wissenschaftlich nachvollziehbare Auseinan- dersetzung mit der Frage des Übersetzungsfehlers lässt auf zwei Ansätze näm- lich auf die bereits erwähnte anthropozentrische Translatorik und die relativisti- sche Einstellung zu Texten als Ausgangspunkt zurückgreifen. Eine solch konzi- pierte Forschungsoptik erlaubt im Nachhinein die gewonnenen Erkenntnisse als eine klare Resonanz der zwei erwähnten Ansätze, des ontologischen Statutes der Sprache, der Grundprinzipien der menschlichen Verständigung, des Instrumen- tariums der Bedeutungsaufdeckung sowie der fachübersetzungsbezogenen Be- wertung zu positionieren. Eine grundlegende Auseinandersetzung mit dieser...

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