Show Less

Don Juan Tenorio

Zur Vorgeschichte des Don Juan-Stoffes in der europäischen Volksüberlieferung

Leander Petzoldt

Einer der großen Stoffe der Weltliteratur wird hier zu seinen Ursprüngen zurückverfolgt. Die Spannweite reicht vom archaischen Totenkult über christliche Exegese im barocken Predigtexempel bis hin zu da Ponte/Mozarts Don Giovanni. Dabei wird deutlich, wie sich der Stoff verschiedenen Gattungen anverwandelt und sich unterschiedlicher Medien bedient. Breiten Raum nehmen dabei einschlägige Glaubensvorstellungen und Volkserzählungen vom Steinernen Gast und vom Beleidigten Totenschädel, die tendenziös theologisch-politischen Bearbeitungen des Stoffes im Jesuitendrama (Leontius) und seine Trivialisierung im Puppenspiel und Volksschauspiel ein. Der Autor stellt Quellenmaterial aus über zwanzig Ethnien zu Verfügung, das in dieser Vollständigkeit bisher einmalig ist.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Danksagung

Extract

Es ist mir ein Bedürfnis, folgenden Wissenschaftlern zu danken, die mir bei der oftmals äusserst schwierigen Beschaffung der Texte behilflich waren. Besonders Walter Anderson †, Kiel, (früher Dorpat), verdanke ich wertvolle Hinweise und Anregungen. Sodann danke ich Gottfried Henssen †, der mir erlaubte, während mehrerer Wochen im Zentralarchiv für Erzählforschung in Marburg zu arbeiten. Für die Übersendung von Fotokopien und Texten danke ich Maja Bošković-Stulli, Zagreb; Hamish Henderson †, Edinburgh; Julian Krzyzanowsky †, Warschau; Milko Matićetov †, Ljubljana; Mortan Nolsöe †, Oslo; Âsa Nyman †, Uppsala; Vlajko Palavestra †, Sarajewo; Erna Pomerantzeva †, Moskau; Lauri Simon- suuri †, Helsinki; Erich Seemann †, Freiburg; MarieLuise Tenèze, Paris; Valens Vodusek †, Ljubljana. Besonderer Dank gebührt der Wossidlo-Forschungsstelle in Rostock, die mir sämtliches von Richard Wossidlo gesammelte Archivmate- rial zu dem hier untersuchten Sagentyp zur Verfügung stellte. Der gleiche Dank gebührt dem Kreutzwald-Müseum für Literatur der Estnischen SSR (heute Est- nisches Literatur Museum), Tartu, für die freundliche Überlassung des Archiv- materials zur Veröffentlichung in dieser Arbeit. Sean O‘Suilleabhain †, Dublin, verdanke ich die Anfertigung eines Mikrofilms von gälischen Manuskripten aus den Beständen der Irish Folklore-Commission, die bisher noch nicht veröffent- licht wurden. Für die Übersetzungen ins Deutsche danke ich H. Becker †, Düren. Für freundliche Auskünfte danke ich ausserdem Jonas Balys †, Washington; Pertev N. Boratav †, Paris; Martin Buber †, Jerusalem; Reidar Th. Christiansen †, Oslo; Linda Dégh, Budapest; Wolfram Eberhard †, Berkeley; Milovan Gavazzi †, Zagreb; Lauri Honko †, Turku; Roger Pinon, Lüttich;...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.