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Die poena naturalis im Straf- und Strafzumessungsrecht

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Sabrina Sprotte

Seit jeher ist die straftheoretische Fundierung des poena naturalis-Gedankens innerhalb des Strafrechtsystems umstritten. Bereits prima facie scheint eine zufällige, nicht durch eine übergeordnete Instanz verhängte Strafe nur schwerlich geeignet zu sein, die Funktion einer staatlichen Strafe zu erfüllen. Gleichwohl hat dieses Phänomen durch § 60 StGB Einzug in das geltende Strafrechtsystem gefunden. Im Fokus der Arbeit steht die Frage, ob die poena naturalis einen legitimen Stellenwert innerhalb des Strafrechts, insbesondere als Absehensgrund von Strafe im Rahmen von § 60 StGB hat bzw. haben kann, was nach ausführlicher Untersuchung verneint wird. Die poena naturalis ist und bleibt eine systemfremde Figur, welche keinerlei Daseinsberechtigung im geltenden Strafrecht hat.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2012/2013 von der Juristischen Fakultät der Philipps Universität Marburg als Dissertation angenommen. Mein besonderer Dank gilt meinem hoch geschätzten Doktorvater und lang- jährigen Lehrer, Herrn Prof. Dr. Georg Freund, der sich während der Entstehung der Dissertation trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen immer Zeit für mich genommen hat, mir stets mit konstruktiver Kritik zur Seite stand und mit wert- vollen Anregungen entscheidend zum Gelingen der Arbeit beigetragen hat. Herrn Prof. Dr. Christoph Safferling LL. M. (LSE) danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Zu tiefem Dank bin ich zudem meiner Familie, insbesondere meiner Mutter und Großmutter verpflichtet, die mich auf meinem Ausbildungsweg in jeder Hinsicht unterstützten und bestärkten und dadurch diese Arbeit erst ermöglicht haben. Schließlich möchte ich von ganzem Herzen Martin Basche für seine unein- geschränkte Unterstützung, den fortwährenden Zuspruch, die unermüdliche Geduld und seinen festen Glauben an mich danken. Rostock, August 2013 Sabrina Sprotte

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