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Gehen oder leiden … und wer war jetzt schuld?

Attributionen in konflikthaften Partnerschaften im Vergleich zu beendeten Partnerschaften

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Kerstin Zühlke-Kluthke

Woran liegt es aus der Sicht selbst Betroffener, dass bei langjährig zusammenlebenden Paaren die einen sich trennen, die anderen konflikthaft zusammenleben? Auf der Basis problemzentrierter Einzelinterviews mit jeweils beiden Partnern werden Attributionsinhalte, Attributionsverhalten und Attributionsfunktionen ermittelt. Es werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei konflikthaften Paaren und getrennten Paaren gefunden. Methodisch interessant wird eine inhaltsanalytische Vorgehensweise gekoppelt mit attributionstheoretischer Auswertung vor dem Hintergrund einer interpretativen Auswertung der Lebens- und Partnergeschichten. Es werden 12 Schwerpunkt-Themenfelder gefunden und Asymmetrien und Signalthemen für Trennung identifiziert. Ein Attributionsverhalten, was überwiegend an den Anderen zuschreibt, kann als Indikator für den Zufriedenheitsgrad von Partnerschaft und damit als ein wesentlicher Prädiktionsfaktor von Trennung ermittelt werden.

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Danksagung

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Neben Berufstätigkeit und Familie eine Dissertation zu verfassen ist eine Auf- gabe, die nur mit Unterstützung und Ermunterung vieler Personen möglich ist. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. Helmut E. Lück. Er unterstützte das Thema und ließ mir freie Hand bei der Schwerpunktsetzung. Er begleitete die Arbeit mit Interesse, gab wertvolle Anregungen und Hinweise zu weiteren Überlegungen. Großzügig stellte er ebenfalls Hilfen im organisatori- schen Rahmen zur Verfügung. Seiner aufmunternden Wertschätzung im laufen- den Prozess ist es zu verdanken, dass ich die Energie für diese langwierige Ar- beit aufrechterhalten konnte. Gelegen kam mir ebenfalls die zeitgleiche Entwicklung eines Forschungs- schwerpunktes in seinem Institut zu "Zwischenmenschlichen Beziehungen". So war mir ein befruchtender Austausch mit anderen Doktoranden und Studenten, die zu ähnlichen Themen arbeiteten, möglich. In den unterschiedlichen Phasen der Dissertation hatte ich Gelegenheit, mei- ne qualitativen Interviews und deren Auswertungen sowie die fortschreitende Arbeit einem Doktorandenkolloquium vorzustellen. Hier danke ich Prof. Dr. Werner Fuchs-Heinritz, Matthias Wendlandt,Türkan Kanbicak, Michael Häuss- ler, Stefan Kersting, Alexandra König und Ivonne Küsters für kritische Anre- gungen, unterstützende Kommentare und unterschiedliche Interpretationsblick- richtungen. Insgesamt haben mehr als 50 Personen an den Interviews teilgenommen, die nicht allesamt in die Arbeit eingeflossen sind, jedoch für die Rahmung mehr als wertvoll waren. Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank. Ohne sie hätte eine sol- che Arbeit gar nicht erst begonnen werden können. Die Gespräche mit ihnen waren...

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