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Gehen oder leiden … und wer war jetzt schuld?

Attributionen in konflikthaften Partnerschaften im Vergleich zu beendeten Partnerschaften

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Kerstin Zühlke-Kluthke

Woran liegt es aus der Sicht selbst Betroffener, dass bei langjährig zusammenlebenden Paaren die einen sich trennen, die anderen konflikthaft zusammenleben? Auf der Basis problemzentrierter Einzelinterviews mit jeweils beiden Partnern werden Attributionsinhalte, Attributionsverhalten und Attributionsfunktionen ermittelt. Es werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei konflikthaften Paaren und getrennten Paaren gefunden. Methodisch interessant wird eine inhaltsanalytische Vorgehensweise gekoppelt mit attributionstheoretischer Auswertung vor dem Hintergrund einer interpretativen Auswertung der Lebens- und Partnergeschichten. Es werden 12 Schwerpunkt-Themenfelder gefunden und Asymmetrien und Signalthemen für Trennung identifiziert. Ein Attributionsverhalten, was überwiegend an den Anderen zuschreibt, kann als Indikator für den Zufriedenheitsgrad von Partnerschaft und damit als ein wesentlicher Prädiktionsfaktor von Trennung ermittelt werden.

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Inhaltsverzeichnis

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1. Einleitung ...................................................................................................... 13 2. Zielsetzung der Arbeit ................................................................................. 21 3. Problemfeld Paar als Untersuchungsgegenstand ...................................... 29 3.1 Strukturwandel von Ehe und Familie.. ....................................... 29 3.2 Die langjährige Partnerschaft ...................................................... 33 3.3 Der Paarkonflikt / die Trennung ................................................. 34 3.3.1 Wissenschaftsansätze zum Paarkonflikt / Trennung .................. 40 3.3.2 Kognitive Ansätze ....................................................................... 45 4. Kausalattributionen als theoretischer Rahmen ........................................ 47 4.1 Grundlagen .................................................................................. 47 4.2 Theorieansatz von Fritz Heider ................................................... 51 4.3 Weitere attributionstheoretische Ansätze ................................... 56 4.4 Attributionsverzerrungen und -funktionen ................................. 60 4.4.1 Der fundamentale Attributionsfehler .......................................... 61 4.4.2 Attributionsunterschied zwischen Akteur und Beobachter ........ 62 4.4.3 Der falsche Konsensus Effekt ..................................................... 63 4.4.4 Motivationsbedingte Verzerrungen ............................................ 64 4.5 Forschungsergebnisse zu Attributionen und Partnerschaften ..... 65 4.6 Die Studie und ihr Bezug zur Theorie ........................................ 69 5. Empirische Untersuchung ........................................................................... 71 5.1 Forschungsfragen ........................................................................ 71 5.1.1 Welche Attributionsinhalte zeigen sich beim einzelnen Paar und den beiden Gruppen? ........................................................... 71 10 5.1.2 Welches Attributionsverhalten zeigt sich beim einzelnen Paar und den beiden Gruppen? .................................... ...................... 73 5.1.3 Welche Attributionsfunktionen zeigen sich beim einzelnen Paar und den beiden Gruppen? ................................................... 74 5.1.4 Welche Attributionsunterschiede zeigen sich zur Gruppe der glücklichen langandauernden Partnerschaften? .......................... 75 5.2 Qualitatives Interview als Datenerhebungsinstrument ............... 75 5.3 Forschungsablauf ........................................................................ 80 5.3.1 Stichprobenauswahl und -gewinnung ......................................... 80 5.3.2 Datenvorbereitung und Erhebungssituation ............................... 85 5.3.3 Gütekriterien ............................................................................... 88 5.4 Eindrücke .................................................................................... 91 5.5 Datenauswertung ......................................................................... 92 5.5.1 Methodisches Vorgehen der Interviewauswertung .................... 92 5.5.2 Exemplarische Interviewauswertung (Paar 3) ............................ 98 5.5.2.1 Interview mit Joachim Bergheim (Paar 3) .................................. 99 5.5.2.2 Interview mit Renate Bergheim (Paar 3) .................................. 108 5.5.2.3 Einzelauswertung Joachim Bergheim (Paar 3) ......................... 120 5.5.2.4 Einzelauswertung Renate Bergheim (Paar 3) ........................... 125 5.5.2.5 Übersicht der Attributionsinhalte des Paares (Paar...

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